Diese Seite empfehlen:
An (E-Mail Adresse des Empfängers)
Ihr Name (Optional)
Von (Ihre E-Mail Adresse)
Nachricht (Optional)
Datenschutz-Hinweis: Die Mailadressen werden von uns weder gespeichert noch an Dritte weitergegeben. Sie werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet.

Analytik von Mutterkornalkaloiden

Knauer kooperiert mit Beuth-Hochschule

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Bestimmung von Mutterkornalkaloiden in Mehl- und Mehlprodukten kooperierte die Firma Knauer Wissenschaftliche Geräte mit Prof. Dr. Carola Müller aus dem Fachbereich Life Sciences and Technology an der Beuth-Hochschule für Technik, Berlin.

HPLC-FLD-Chromatogramm der verwendeten Standards. Konzentration der einzelnen Standards ist 50 ng/ml 1 Paspalsäure, 2 Iso-Lysergsäure, 3 Ergometrin, 4 Ergometrinin, 5 Ergosin, 6 Ergotamin, 7 Ergocornin, 8 α-Ergokryptin, 9 Ergocristin, 10 Ergosinin, 11 Ergotaminin, 12 Ergocorninin, 13 α Ergokryptinin, 14 Ergocristinin.

Mutterkornalkaloide sind ein wichtiges Forschungsfeld, weil sie bereits in geringen Mengen toxisch wirken und Höchstmengenregelungen in der EU diskutiert werden. Es handelt sich um sekundäre Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes Claviceps purpurea, die über kontaminiertes Getreide in die Nahrungskette gelangen können. Sie liegen in einer toxischen R-Konfiguration und einer biologisch weniger aktiven S-Konfiguration vor. Dies macht die Bestimmung beider Epimere erforderlich.

Erfolgreich wurden die Referenzmethoden aus der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 LFGB mit Wiederfindungsraten zwischen 95 und 115 % etabliert. Zudem wurde die Stabilität der sechs Leitalkaloide und der korrespondierenden Epimere bei verschiedenen Temperaturen und pH-Werten untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die R- und S-Epimere der jeweiligen Ergotalkaloide ein spezifisches Gleichgewicht anstreben.

Im Rahmen des Forschungsprojektes arbeiteten zwei junge Nachwuchswissenschaftler von Prof. Dr. Carola Müller mit dem Knauer HPLC-System. „Ich bin sowohl mit dem Projektverlauf als auch mit den Ergebnissen sehr zufrieden und hoffe, mit der Firma Knauer auch künftig zu kooperieren.“ Die Zusammenarbeit fand im Rahmen des aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung geförderten Projektes „Forschungsassistenz VII“ statt.

Anzeige

Das Berliner Unternehmen Knauer entwickelt und produziert nicht nur HPLC-Systeme, sondern beteiligt sich aktiv an mehreren Forschungsprojekten mit nationalen und internationalen Partnern. Ein anderer regionaler Partner ist die Berliner Bundesanstalt für Materialforschung (MNPQ-Transfer). Auch an einem EU-Projekt mit dem Titel ValorPlus arbeitet Knauer aktiv mit.

Die Beuth-Hochschule für Technik Berlin ist eine staatliche Fachhochschule in Berlin. An ihr sind über 12000 Studierende in acht Fachbereichen in rund 70 Studiengängen eingeschrieben. Zudem hat sie ca. 300 Professoren.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren