
Nanokörper-Forschung (www.labo.de)
PI Innovation Award 2024 an Teresa Wagner verliehen
Erstmals wurde an der Universität Tübingen der „PI Innovation Award“ vergeben, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Dr. Teresa Wagner erhielt die Auszeichnung für ihre Promotionsarbeit. Die Arbeit der Preisträgerin befasst sich mit neuen Diagnostika zur frühzeitigen Erkennung von Therapieresistenzen bei Krebserkrankungen.

DeepLabCut analysiert mit Künstlicher Intelligenz Bewegungsabläufe von Tieren
Eine neue Software soll künftig Tiervideos besonders schnell und präzise auswerten: Das Programm DeepLabCut wurde von einem Forschungsteam der Universitäten Tübingen und Harvard entwickelt. Die Software basiert auf maschinellem Lernen und kann nach kurzem Training Bewegungsabläufe von Tieren in Videos analysieren.
Gut oder böse? Immunsystem unterscheidet Staphylokokken-Arten
In der Bakteriengattung der Staphylokokken gibt es Vertreter, welche die Haut und Schleimhaut des Menschen als friedliche Mitbewohner besiedeln, aber auch solche, die zum Beispiel in Boden und Wasser vorkommen. Wie nun das Immunsystem zwischen potenziellen Krankheitserregern und friedlichen Mitbewohnern unterscheidet, wurde jetzt an der Universität Tübingen untersucht.

Das Motorprotein tanzt in unseren Zellen
Motorproteine treiben als molekulare Maschinen viele lebenswichtige Prozesse in unseren Zellen an: Dabei bewegen sie sich „tanzenderweise“ fort, wie Professor Erik Schäffer und sein Team von der Universität Tübingen nun in einer Studie zeigten.

Ältester Vormensch lebte möglicherweise in Europa
Forscher haben Hinweise auf eine 7,2 Millionen Jahre alte Vormenschen-Art vom Balkan gefunden und stellen eine neue Hypothese zum Ursprung des Menschen auf.

Isotopenanalytik (www.labo.de)
Riesenfaultier war Vegetarier
Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit einem internationalen Team die Ernährung des ausgestorbenen Riesenfaultiers Megatherium untersucht.

Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff (www.labo.de)
Lebendimpfstoff erfolgreich getestet
In einer klinischen Studie mit einem neuen Impfstoff gegen Malaria haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums und der Universität Tübingen einen Impfschutz von bis zu 100 % erreicht.

Staphylococcus-aureus-Infektionen (www.labo.de)
Neuer Ansatzpunkt für mögliche Therapie
Staphylococcus aureus gehört zu den am meisten gefürchteten multiresistenten Erregern. Vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem verursacht das Bakterium oft lebensbedrohliche Infektionen.

Projekt „A Quantum Beat for Life” (www.labo.de)
Quantenmechanik trifft auf Biologie
Pflanzen und viele Bakterien wandeln bei der Photosynthese Licht in chemische Energie um. Der Wirkungsgrad der ersten Schritte der Energiewandlung kann dabei mehr als 99 % erreichen und ist selbst leistungsstärksten Solarzellen weit überlegen.

Bedeutung von Fluoreszenz in der farbarmen... (www.labo.de)
Warum Fische rote Signale aussenden
Die Farbenpracht der Bewohner tropischer Korallenriffe ist zwar faszinierend – jedoch überwiegend ein Kunstprodukt fotografischer Aufnahmen mit Blitzlicht. Wasser filtert Gelb-, Orange- und Rottöne effizient aus dem Sonnenlicht heraus.

Mikroben können Elektronen pumpen (www.labo.de)
Bakterien können Energie in Eisenmineralen speichern
Bakterien können Elektronen – gleichzusetzen mit „Energie“ – direkt in feste leitfähige magnetische Mineralien, sogenannte Magnetite, pumpen und im Magnetit über lange Strecken transportieren.

Neuer Wirkstoff gegen multiresistente Erreger (www.labo.de)
Bakterium aus der menschlichen Nase produziert Antibiotikum
Im menschlichen Körper schlummert ein potenzieller Lebensretter: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Tübingen sowie des DZIF haben entdeckt, dass das Bakterium Staphylococcus lugdunensis einen antibiotischen Wirkstoff produziert.

Domestikation der Gerste begann im Oberen... (www.labo.de)
Steinzeitliches Gerstengenom entschlüsselt
Erstmals ist es einem internationalen Forschungsteam gelungen, das Genom uralter Gerstensamen zu entschlüsseln. Die Samen wurden aus einer Höhle in der Nähe des Toten Meers geborgen und sind rund 6000 Jahre alt.

Halogenorganische Verbindungen (www.labo.de)
Mikroorganismen steuern beachtlichen Anteil bei
Tübinger Geomikrobiologen zeigen, dass neben der menschengemachten Produktion auch eine große Zahl von Bakterien und Pilzen im Waldboden die häufig als schädlich bewerteten Stoffe herstellt.

Kombination bildgebender Verfahren (www.labo.de)
Neue Emmy Noether-Forschungsgruppe
Der Physiker Dr. Hans Wehrl vom Werner Siemens Imaging Center der Universität Tübingen erhält im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Möglichkeit, im Bereich der Kombination bildgebender Verfahren eine eigene Arbeitsgruppe einzurichten.

Der Schwarze Tod (www.labo.de)
Ursprung heutiger Pestausbrüche
Ein einzelner Stamm des Pestbakteriums Yersinia pestis hat zum Ausbruch mehrerer historischer und neuzeitlicher Pestepidemien rund um den Globus geführt.

Fressverhalten der Crinoiden (www.labo.de)
Wie sich Seelilien vor 450 Millionen Jahren ernährten
Computersimulationen ermöglichen Einblick in das komplexe Fressverhalten der Crinoiden, filtrierende Organismen aus der Triaszeit. Mit ihnen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals rekonstruiert, wie sich „Crinoide“ – wegen ihres pflanzenähnlichen Aussehens auch „Seelilien“ genannt ‒ vor etwa 450 Millionen Jahren ernährten.

Neandertaler aßen anders als wir (www.labo.de)
Zahnabnutzung weist auf unterschiedliche Ernährungsstrategien hin
Über Hunderttausende von Jahren entwickelte sich die Linie der Neandertaler erfolgreich im westlichen Eurasien und überlebte die stark wechselnden kälteren und milderen Zyklen der Eiszeit.

Erkennen einer leeren Menge (www.labo.de)
Wie im Gehirn aus dem Nichts die Zahl Null entsteht
Die Null ist eine magische Zahl. Sie steht für die leere Menge, das Nichts, und gilt zugleich als eine der größten kulturellen Leistungen des Menschen, die Mathematik und Wissenschaft zum Durchbruch verholfen haben.

Hopfeninhaltsstoffe hemmen Krebs (www.labo.de)
Suche nach verbesserter Aufnahmerate
Für einige Inhaltsstoffe des Hopfens haben Wissenschaftler eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen. Das Problem: Der menschliche Körper nimmt diese Stoffe nur in geringem Maße auf.

Mikroplastik in Wasserflöhen (www.labo.de)
Kunststoffteilchen mindern Mobilität
Das Wasser in Flüssen und Teichen wird nicht nur durch Chemikalien verschmutzt, sondern auch durch sogenanntes Mikroplastik, unter fünf Millimeter großen Kunststoffteilchen.

Zelluläre Signalverarbeitung (www.labo.de)
Neue Wege entdeckt
Zellen sind von einer Membran umgeben, mit der sie sich nach außen von anderen Zellen und der Umwelt abgrenzen. Um Informationen über diese Zellmembran zu transportieren, besitzen sie Kommunikationssysteme.

Säbelzahntiger jagten auf Südamerikas Steppen
Ähnlich wie der heutige Löwe in der afrikanischen Savanne jagte der Säbelzahntiger (Smilodon populator) im eiszeitlichen Südamerika auf trockenem, offenem Gelände.

Forschungszentrum nach Tübinger... (www.labo.de)
Wolfgang Voelter für Aufbauhilfe in Pakistan geehrt
Die pakistanische Universität Karatschi hat dem Tübinger Biochemiker Professor Wolfgang Voelter ein Forschungsgebäude gewidmet: Der „Prof. Wolfgang Voelter Laboratories Complex“ wurde heute durch die deutsche Botschafterin Ina Lepel offiziell eröffnet.
Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns (www.labo.de)
Eiszeitliche DNA liefert Hinweise
Genetische Studie an eiszeitlichen Skeletten der Schwäbischen Alb und anderer europäischer Fundorte gibt Auskunft zur Demografie und Einwanderungsgeschichte der frühen Jäger und Sammler.

Wie das Gehirn Ortserinnerungen bildet (www.labo.de)
Experiment aktiviert vormals ruhende Gedächtniszellen
Neurowissenschaftlern ist es gelungen, ruhende Gedächtniszellen von Ratten zu aktivieren. Durch gezielte schwachelektrische Impulse konnten sie vormals inaktive Zellen im Hippocampus dazu bringen, den Ort der Impulsverabreichung wiederzuerkennen.

Programmierter Zelltod (www.labo.de)
Poren in Form von Ringen und Halbmonden treiben gestresste Zelle in die Apoptose
Tübinger Forscher entdecken mithilfe eines Supermikroskops, wie Bax-Proteine Hüllen durchlässig machen. Geschädigte Zellen können über die sogenannte Apoptose, den programmierten Zelltod, selbst für ihre Auflösung sorgen. Funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr richtig, kann die Zelle zur Krebszelle werden.

Schimmelpilzinfektion in der Lunge (www.labo.de)
Bildgebende Methode zeigt Befall
Sie sind winzig klein, überall in der Luft und jeder von uns atmet sie täglich ein: Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus. Gesunden Menschen bereitet das keine Probleme, die körpereigene Immunabwehr tötet die Eindringlinge.

Projekt „Pawlow’sche Pflanzen“ (www.labo.de)
Sind Pflanzen lernfähig?
Dr. Michal Gruntman und Prof. Katja Tielbörger aus dem Institut für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen haben sich erfolgreich für das Förderprogramm „Experiment!“ der VolkswagenStiftung beworben.

Neurowissenschaften (www.labo.de)
Was das Mäuseauge dem -gehirn erzählt
Tübinger Neurowissenschaftler zeigen, wie die Netzhaut Informationen ans Gehirn sendet: Bilder werden bereits im Auge ausführlicher interpretiert als bislang angenommen.

Schwere Virusinfektion des Gehirns (www.labo.de)
Auf dem Weg zu einer Impfung
Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals zeigen erstmals neue mögliche Behandlungsmethoden für eine seltene, meist tödlich verlaufende Gehirnerkrankung auf.

Wissenschaftlerleben mit Kunst (www.labo.de)
Graphiksammlung
Die Naturwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Voelter und Dr. Heide Voelter stifteten ihre private Graphiksammlung der Universität Tübingen. Aus Anlass dieser Stiftung wurde die Sammlung in einem Buch aufbereitet.

Livebilder aus dem Nanokosmos (www.labo.de)
Schichten aus Fußballmolekülen beim Wachsen zuschauen
Forscher haben bei DESY live beobachtet, wie sich fußballförmige Kohlenstoffmoleküle zu ultraglatten Schichten ordnen. Die Untersuchung an DESYs Forschungslichtquelle PETRA III ermöglicht zusammen mit theoretischen Modellrechnungen erstmals, diesen Wachstumsprozess grundlegend zu verstehen.
Gendefekt löst in Nervenzellen vielfache Schäden aus
Menschen mit bestimmten Erbgutveränderungen haben ein besonders hohes Risiko, an Parkinson zu erkranken. Insbesondere Varianten eines Gens namens GBA1 (Glukozerebrosidase) werden mit diesem erhöhten Risiko in Verbindung gebracht.
Innovationspreis für Frauen 2014 (www.labo.de)
EU-Kommission vergibt ersten Preis an Saskia Biskup
Im Vorfeld des Internationalen Frauentags gibt die Europäische Kommission die Gewinnerinnen des EU-Innovationspreises 2014 für Frauen bekannt. Der erste Preis geht an die Tübinger Hirnforscherin vom Hertie Institut für klinische Hirnforschung der Universität Tübingen und Unternehmerin Saskia Biskup.

