
Klimawandel bedroht Grundwasserqualität (www.labo.de)
Neue Analysemethoden zeigen Auswirkungen extremer Wetterereignisse
Extreme Wetterereignisse gefährden die Qualität des Grundwassers. Eine neue Langzeitstudie zeigt, wie durch Dürre und Starkregen natürliche Filterprozesse umgangen werden.

Massenspektrometrie (www.labo.de)
Aus spektralen Informationen lernen
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat ein Programm entwickelt, das durch lernende Algorithmen die Analyse von MS-Daten vereinfacht.

Erkenntnisse in Protein- und Krebsforschung (www.labo.de)
Protein erhöht die chemotherapeutische Wirkung bei Eierstockkrebs
Wissenschaftler haben entdeckt, dass das Protein CT45 die Wirkung einer Chemotherapie bei Eierstockkrebs erhöht. Diese Erkenntnis gibt Hoffnung, dass diese äußerst aggressive Krebsart langfristig überlebt werden kann.

Proteinforschung (www.labo.de)
Aktinfaltung von Chaperonen abhängig
Wie Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie herausfanden, kann das Protein Aktin sich nur mit Hilfe von Chaperonen falten.

Phospho-Proteomik (www.labo.de)
Gehirnreaktionen auf Opioide untersucht
Forscher stellten mittels Massenspektrometrie Veränderungen der Protein-Phosphorylierungsmuster in fünf verschiedenen Regionen des Gehirns fest und ordneten sie den erwünschten und unerwünschten Wirkungen einer Opioidbehandlung zu.

Strukturbiologie (www.labo.de)
Huntingtin-Struktur entschlüsselt
Mutationen auf einem einzigen Gen, dem Huntingtin-Gen, sind die Ursache der Huntington-Krankheit. Jetzt haben Forscher mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die dreidimensionale Struktur des gesunden menschlichen Huntingtin-Proteins entschlüsselt. Ein verbessertes Verständnis von Struktur und Funktion des Proteins könnte in Zukunft zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen.

Kryo-Elektronentomografie (www.labo.de)
Ungetrübter Blick in die Zelle
Durch die Kombination neuester Entwicklungen im Bereich der Kryo-Elektronentomografie haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bisher verborgene Strukturen rund um den Zellkern von HeLa-Zellen in dreidimensionalen Bildern sichtbar gemacht.

Neurodegenerative Erkrankungen (www.labo.de)
Wie Proteinaggregate Nervenzellen schädigen
Wissenschaftler um Mark Hipp und Ulrich Hartl vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried konnten zeigen, dass die Schädigung von Nervenzellen durch Proteinaggregate davon abhängt, wo sich die Verklumpungen genau befinden.

Eppendorf Award 2015 geht an Thomas Wollert (www.labo.de)
Autophagozytose erforscht
Eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Prof. Reinhard Jahn erkor Dr. Thomas Wollert, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, zum Gewinner des Eppendorf Award for Young European Investigators 2015.

Welche Rolle O-GlcNAc spielt (www.labo.de)
Proteinmodifikationen
Ein Großteil der Proteine in unseren Zellen trägt kleine Anhängsel aus Zuckermolekülen, die wichtig für ihre Funktion sind. Das O-gebundene N-Acetylglucosamin ist sogar so wichtig, dass unsere Zellen ohne es gar nicht überleben könnten.

Toxische Proteine (www.labo.de)
Max-Planck-Forscher entdecken neuen Abbauweg
Viele neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington gehen mit der Ansammlung von anormalen und verklumpten Proteinen einher. Zellulärer "Müll" dieser Art kann in zellulären Recyclingstationen beseitigt werden - in den sogenannten Lysosomen.

Neuen Mechanismus der DNA-Reparatur (www.labo.de)
Fatale Verknüpfungen von DNA und Proteinen
Als Träger unserer Erbinformation ist die DNA ständig Gefahren ausgesetzt, die innerhalb der Zelle entstehen oder von der Umgebung kommen. Besondere DNA-Schäden entstehen, wenn Proteine kovalent mit der DNA vernetzt werden.

Life Sciences Innovations (www.labo.de)
Struktur für RNA-Abbau entschlüsselt

Photosynthese-Helferprotein entdeckt
Die Photosynthese ist einer der wichtigsten biologischen Prozesse. In Pflanzen ist sie jedoch weniger effizient als sie sein könnte. Rotalgen dagegen nutzen einen geringfügig veränderten Mechanismus und sind dadurch produktiver. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) in Martinsried bei München haben jetzt ein bisher unbekanntes Helferprotein der Photosynthese in Rotalgen entdeckt. "Wir konnten seine Struktur und seinen faszinierenden Mechanismus entschlüsseln", erläutert Manajit Hayer-Hartl, Gruppenleiterin am MPIB. "Der Vergleich seines Mechanismus mit dem in grünen Pflanzen könnte helfen, effizientere Pflanzen zu entwickeln." Ihre Arbeit wurde in Nature und Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht.

