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Redaktionelle Berichte

Interview (www.labo.de)

Umweltrichtlinien zur Bewertung von Nanomaterialien

Seit dem Frühjahr 2019 ist ein OECD-Richtliniendokument für die Umweltbewertung von Nanomaterialien in der Entstehung. Federführend beteiligt sind die Umweltgeowissenschaftler Thilo Hofmann und Frank von der Kammer mit ihrem Team an der Universität Wien. LABO hat nachgefragt: zur Notwendigkeit dieser Richtlinie, zum Prozedere und zum aktuellen Status.

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Pflanzenzüchtung (www.labo.de)

Getreide, das der Dürre trotzt

Ein internationales Konsortium unter der Leitung des „International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics“ hat unter Beteiligung eines Forschungsteams um den Systembiologen Wolfram Weckwerth (Universität Wien) das Genom der trockenresistenten Getreidepflanze Pennisetum glaucum (Perlhirse) sequenziert. Sie ist in der Lage, trotz großer Trockenheit und hohen Temperaturen bis zu 42 °C Erträge zu liefern.

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Nanomaterialien (www.labo.de)

ERC Starting Grant für Toma Susi

Der finnische Physiker Toma Susi erhält den renommierten ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrats. Die Fördermittel sollen es Susi ermöglichen, eine Forschungsgruppe an der Universität Wien zu etablieren, um ein neues Verfahren zur Manipulation von Materialien auf atomarer Ebene zu entwickeln.

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Heiß und kalt ziehen sich an (www.labo.de)

Nanoteilchen werden durch Temperaturunterschiede „geladen"

Elektrisch geladene Teilchen üben starke anziehende oder abstoßende Kräfte aufeinander aus. Mit Hilfe von Computersimulationen konnten WissenschafterInnen der Universitäten Cambridge und Wien um Christoph Dellago nun nachweisen, dass selbst zwischen elektrisch neutralen Nanoteilchen ganz ähnliche Kräfte wirken, falls diese kälter oder wärmer sind als die Flüssigkeit, in der sie gelöst sind. 

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Bioinvasion (www.labo.de)

Neobiota weltweit weiter auf dem Vormarsch

Die Anzahl gebietsfremder Arten nimmt kontinuierlich zu und es gibt keine Anzeichen, dass dieser Trend abnimmt. Ein internationales Forschungsteam, koordiniert von Franz Essl von der Universität Wien und Hanno Seebens von Senckenberg in Frankfurt, fand heraus, dass die Rate der Neubeobachtungen gebietsfremder Arten in den letzten Jahrzehnten stetig zunahm – mit derzeit 1,5 neuen gebietsfremden Arten pro Tag weltweit.

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Zellbiologie (www.labo.de)

Bakterienart bricht mit altem Dogma

Bakterien sind unsterblich, solange sie sich teilen. Jahrzehntelang wurde angenommen, dass ein geschlossener Proteinring die treibende Kraft hinter dieser Teilung ist. Ein internationales ForscherInnenteam um die Biologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass der bakterielle Symbiont des Meeres-Fadenwurms Robbea hypermnestra mit dieser Ring-Regel bricht. Dieses teilt sich in einem mehrstufigen Prozess, ganz ohne geschlossene Ringstruktur.

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