
Moleküle umschreiben statt neu bauen (www.labo.de)
„Badewannenchemie“ für die Wirkstoffforschung
Chemikerinnen und Chemiker der Universität Wien entwickeln eine Methode zur gezielten Modifikation von N-Methylaminen mit Potenzial für die Wirkstoffforschung.

Molekulare Marker (www.labo.de)
Bluttest zeigt Biomarker für aktives Altern
Kann ein einfacher Bluttest zeigen, wie gut jemand altert? Lassen sich die Vorteile eines aktiven Lebensstils bei älteren Menschen direkt im Blut erkennen? Ein Forschungsteam der Universität Wien kombiniert Metabolomik, KI und Netzwerkmodellierung.

Nachhaltige Energie (www.labo.de)
Was "Feenkreise" über unterirdische Wasserstoffquellen verraten
Eine Studie der Universität Wien zeigt: Sogenannte „Feenkreise“ entstehen durch aufsteigenden Wasserstoff und könnten Hinweise auf Tiefe und Druck unterirdischer Vorkommen geben – mit Potenzial für die Energiewende.

Bakterien, die Steine und Schwefel "atmen"
Ein Team der Universität Wien beschreibt einen neuen mikrobiellen Stoffwechselweg: Sogenannte MISO-Bakterien "veratmen" Eisenmineralien durch die Oxidation von toxischem Sulfid und könnten so die Ausbreitung von Todeszonen in Gewässern verhindern.

Dicke Luft in Kletterhallen (www.labo.de)
Partikel aus Abrieb von Kletterschuhen untersucht

Schwingungen in neuen Materialien (www.labo.de)
Carbyne als nanoskaliger Sensor
Forschende haben mithilfe von Raman-Spektroskopie und Machine Learning die ungewöhnlichen Schwingungen von Carbyne in Nanoröhren entschlüsselt – mit vielversprechenden Perspektiven für optische Sensoren im Nanomaßstab.
Abwassereinträge und Grundwasserströmungen (www.labo.de)
Auf den Spuren von Süßstoff Acesulfam

Medizinische Forschung (www.labo.de)
Kegelschneckengift bereichert die Schmerzforschung
Für die genauen Wirkmechanismen, die das Schmerz verursachende Kegelschneckengift auslöst, interessieren sich Forschende von der Fakultät für Chemie der Universität Wien. Sie zeigen, welche neuen Ansätze Conotoxine für die chronische Schmerztherapie liefern.

Umweltrichtlinien zur Bewertung von Nanomaterialien
Seit dem Frühjahr 2019 ist ein OECD-Richtliniendokument für die Umweltbewertung von Nanomaterialien in der Entstehung. Federführend beteiligt sind die Umweltgeowissenschaftler Thilo Hofmann und Frank von der Kammer mit ihrem Team an der Universität Wien. LABO hat nachgefragt: zur Notwendigkeit dieser Richtlinie, zum Prozedere und zum aktuellen Status.

Computergestützte Chemie (www.labo.de)
Polarisierbare Simulationen ionischer Flüssigkeiten
Ein internationales Forschungsteam beschreibt polarisierbare Modelle für flüssige Salze und zeigt den Nutzen für deren Untersuchung auf.

Organische Chemie (www.labo.de)
Umweltschonende Synthesemethode für Carbonyl-Additionsprodukte
ChemikerInnen haben eine umweltschonende Synthesemethode für Carbonyl-Additionsprodukte entwickelt, die auch zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe genutzt werden könnte.

Evolutionsbiologie (www.labo.de)
Genom-Upgrade bei cleveren Tieren
Forscher haben das erste Tintenfischgenom analysiert und stellten fest, dass sich das Genom eines gemeinsamen Tintenfisch- und Oktopuss-Vorfahren reorganisiert hat.

Forschungsdaten standardisiert einordnen (www.labo.de)
Einheitliche Qualitätsstandards für die Virenforschung
Ein internationales Konsortium stellt Richtlinien und Praxisempfehlungen für die Erforschung neuer Viren auf.

Biologische Fotolithografie und RNA-Synthese (www.labo.de)
RNA als Mikrochip
Wissenschaftler haben einen neuen synthetischen Ansatz entwickelt, mit dem RNA hocheffizient chemisch synthetisiert werden kann.

Nanokäfige in Labor und Computer erzeugen (www.labo.de)
Wie DNA-basierte Dendrimere Nanoteilchen transportieren
Wissenschaftler haben eingehend untersucht, wie DNA-basierte Dendrimere mit bestimmten Eigenschaften hergestellt werden könnten.

Spurloser Schwefel (www.labo.de)
Neue Syntheseroute für Dicarbonyle
Chemikern der Universität Wien ist es gelungen, eine neue Syntheseroute für Dicarbonyle zu entwickeln. Sie nutzen dazu oxidierte Schwefelverbindungen, ohne dass Schwefel selbst im Produkt auftaucht.

Wirksame Chininderivate (www.labo.de)
Wenn die "Kopie" besser ist als das Original
ChemikerInnen der Universität Wien gelang die Synthese von Chinin-Derivaten, die wirksamer gegen Malaria-Erreger sind als der Naturstoff, und sie entwickelten eine neue Synthese für Chinin.
Traditionelle chinesische Medizin (www.labo.de)
Herzrhythmusstörungen durch Evodia-Extrakte
Ein Konsortium von Wissenschaftlern der Universitäten Wien, Basel und Utrecht hat herausgefunden, dass eine in der Traditionellen Chinesischen Medizin häufig verwendete Arzneipflanze – Evodia rutaecarpa – zwei Substanzen enthält, die Herzrhythmusstörungen auslösen können.

Multiresistente Bakterien (www.labo.de)
Wie natürliche Killerzellen Klebsiella besiegen
Wissenschaftler haben entschlüsselt, wie Immunzellen miteinander kommunizieren, um schädliche Bakterien gemeinsam zu bekämpfen. Diese Erkenntnisse könnten zu alternativen Therapien zu unwirksamen antimikrobiellen Arzneimitteln führen.

Symposium über CRISPR/Cas (www.labo.de)
Editieren des Genoms – Neuschreiben unserer Gesellschaft?
Gezielte Veränderungen des Genoms von Organismen sind durch die neue CRISPR/Cas-Methode wesentlich genauer, einfacher, schneller und damit auch günstiger geworden. Welche dieser Veränderungen sind jedoch wünschenswert? Wer kann und soll darüber entscheiden – und wie? Fragen, denen am 19. und 20. Oktober ein Symposium an der Uni Wien nachgeht.

Bioinformatik und Mikrobiom (www.labo.de)
Prüfverfahren für Analyse-Software entwickelt
Ein internationales Forscherteam um die Bioinformatiker Dmitrij Turaev und Thomas Rattei von der Universität Wien entwickelte in einer Computersimulation eine Methode, um künftige Genomanalysen – vor allem jene des Mikrobioms – zu prüfen, aussagekräftig interpretieren zu können sowie Lücken in der Datenanalyse zu schließen.

Infrarotspektroskopie (www.labo.de)
Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck
Forschenden an den Universitäten Wien und Göttingen ist es gelungen, eine auf künstlicher Intelligenz aufbauende Methode zur Vorhersage von molekularen Infrarotspektren zu entwickeln. Diese chemischen Fingerabdrücke konnten von gängigen Vorhersagetechniken bislang nur für kleine Moleküle in hoher Qualität simuliert werden.

Pflanzenzüchtung (www.labo.de)
Getreide, das der Dürre trotzt
Ein internationales Konsortium unter der Leitung des „International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics“ hat unter Beteiligung eines Forschungsteams um den Systembiologen Wolfram Weckwerth (Universität Wien) das Genom der trockenresistenten Getreidepflanze Pennisetum glaucum (Perlhirse) sequenziert. Sie ist in der Lage, trotz großer Trockenheit und hohen Temperaturen bis zu 42 °C Erträge zu liefern.

ERC Starting Grant für Toma Susi
Der finnische Physiker Toma Susi erhält den renommierten ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrats. Die Fördermittel sollen es Susi ermöglichen, eine Forschungsgruppe an der Universität Wien zu etablieren, um ein neues Verfahren zur Manipulation von Materialien auf atomarer Ebene zu entwickeln.
Interdisziplinäre Konferenz an der Uni Wien
Von Sonntag, 13. August, bis Donnerstag, 17. August, findet das 6. Internationale Metallomics Symposium an der Universität Wien statt. Ziel der Konferenz ist es, einer vollständigen Identifizierung und Quantifizierung des Metalloms näher zu kommen.

Arzneimittelsicherheit (www.labo.de)
Herzzellen aus Stammzellen als Versuchskaninchen
Bei der Entwicklung neuer Arzneistoffe ist es wichtig, toxische Wirkungen auf das Herz auszuschließen. Hemmt eine Substanz bestimmte Kaliumkanäle im Herzmuskel, die hERG-Kanäle, treten mit hoher Wahrscheinlichkeit Herzrhythmusstörungen auf. Doch es gibt auch Ausnahmen, wie Tests mit aus Stammzellen gewonnenen Herzzellen zeigen.

Wirkstoffforschung (www.labo.de)
Molekulare Zielstruktur zur maßgeschneiderten Krebstherapie
Forschende von der Fakultät für Chemie der Universität Wien haben eine wichtige molekulare Zielstruktur zur maßgeschneiderten Krebstherapie entdeckt.

Auf der Suche nach Abweichungen von der Standardtheorie
Auf der Suche nach Abweichungen von der Standardtheorie der Quantenmechanik testeten Physiker, ob die Quantenmechanik ein noch raffinierteres mathematisches Regelwerk benötigt.

Heiß und kalt ziehen sich an (www.labo.de)
Nanoteilchen werden durch Temperaturunterschiede „geladen"
Elektrisch geladene Teilchen üben starke anziehende oder abstoßende Kräfte aufeinander aus. Mit Hilfe von Computersimulationen konnten WissenschafterInnen der Universitäten Cambridge und Wien um Christoph Dellago nun nachweisen, dass selbst zwischen elektrisch neutralen Nanoteilchen ganz ähnliche Kräfte wirken, falls diese kälter oder wärmer sind als die Flüssigkeit, in der sie gelöst sind.

Rätsel um vierte Domäne des Lebens gelöst (www.labo.de)
Bakterien gesucht, Megaviren gefunden
Viren sind für gewöhnlich klein – so klein, dass sie weder mit bloßem Auge noch mit Hilfe eines Lichtmikroskops erkennbar sind. MikrobiologInnen haben nun gleich vier verschiedene so genannte Riesenviren in einer Probe u.a. aus der Kläranlage Klosterneuburg entdeckt.

Blütendiversität (www.labo.de)
Die beinahe unendliche Vielfalt der Blüten
Mit weit über 250000 Arten sind die Blütenpflanzen die mit Abstand größte Pflanzengruppe. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Formenvielfalt und dem Artenreichtum?

Chemotherapeutika (www.labo.de)
Wie Metalle mit dem Erbgut wechselwirken
Seit einigen Jahren werden Metallverbindungen erfolgreich als Chemotherapeutika zur Bekämpfung bestimmter Krebsarten eingesetzt – am häufigsten Platinverbindungen.

Hörbare Photosynthese (www.labo.de)
Akustische Effekte bei Wasserpflanzen gemessen
Während der Photosynthese geben Wasserpflanzen Schallimpulse ab. Diese haben ForscherInnen der Universität Wien um Helmut Kratochvil nun erstmals messtechnisch auswerten können. Daraus ergeben sich völlig neue Anwendungen in der Forschung.

„3D-Landkarte" zeigt Genomstruktur
Damit die rund 2 m lange DNA in einem einzigen Zellkern Platz finden kann, muss sie sich falten. Dieser Aufwand kann nur in mehreren Etappen – von der Doppelhelix zu ganzen Chromosomen – bewerkstelligt werden.

Naturwissenschaft und Philosophie (www.labo.de)
Von Karl Popper zur Quantenmechanik
„ShutUpandContemplate!" lautet der Name eines Symposiums, das am 3. März an der Fakultät für Physik stattfindet und eine Verbindung zwischen der Naturwissenschaft und ihrem philosophischen und sozioökonomischen Kontext schaffen will.

Neobiota weltweit weiter auf dem Vormarsch
Die Anzahl gebietsfremder Arten nimmt kontinuierlich zu und es gibt keine Anzeichen, dass dieser Trend abnimmt. Ein internationales Forschungsteam, koordiniert von Franz Essl von der Universität Wien und Hanno Seebens von Senckenberg in Frankfurt, fand heraus, dass die Rate der Neubeobachtungen gebietsfremder Arten in den letzten Jahrzehnten stetig zunahm – mit derzeit 1,5 neuen gebietsfremden Arten pro Tag weltweit.

Chiralitätstransfer (www.labo.de)
Von Schwefel zu Kohlenstoff
Nuno Maulide erforscht den Chiralitätstransfer von Schwefel zu Kohlenstoff. Unter Chiralität versteht man die Eigenschaft von Objekten, in zwei spiegelbildlichen Formen vorzuliegen, die nicht miteinander zur Deckung gebracht werden können.

Erste „Rote Liste" erstellt (www.labo.de)
Gefährdete Lebensräume in Europa
Rote Listen von Tier- und Pflanzenarten haben sich im Naturschutz sehr bewährt. Sie zeigen, welche Arten besonders gefährdet, selten geworden oder gar vom Aussterben bedroht sind. Wie es um die Gefährdung ganzer Lebensräume durch den Menschen bestellt ist, stand bislang jedoch viel weniger im Fokus der Wissenschaft.

Neophyten und Neozoen (www.labo.de)
Neues Modell klärt globale Ausbreitung nichtheimischer Arten
Immer mehr Pflanzen- und Tierarten werden durch den Menschen weltweit in neue Regionen eingeschleppt. Bislang war unklar, wie die globalen Ströme der Ausbreitung verlaufen.

Krankheitsmechanismen beim Melanom (www.labo.de)
Wenn Blutplättchen Hautkrebs eskalieren lassen
Die Krebstherapie beim Melanom hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch kommt es immer wieder zur Ausbildung von Resistenzen, die zu einer fatalen Eskalation der Krankheit und letztlich zum Tod führen können.

„Alles-oder-nichts"-Strategie (www.labo.de)
Molekularer Schalter für Leben, Fortpflanzung und Tod
„Bis dass der Tod uns scheidet" – diese Worte haben für den Meeresborstenwurm eine tiefere Bedeutung: Noch am Tag der Paarung, wenn sie Tausende befruchtete Eier ins Meer abgegeben haben, sterben die Elterntiere.

Suche nach biologischen Klebstoffen
Was haben Salamander aus den nordamerikanischen Wäldern, Insekten aus Neuseeland und Zwergtintenfische aus Thailand gemeinsam? Sie alle produzieren Klebstoffe, um sich anzuheften, zu tarnen, zu verteidigen oder um Beute zu fangen.

Chemischen Modellierungsmethoden (www.labo.de)
ChemikerInnen decken Fehleranfälligkeit auf
Neben dem klassischen Experiment ist die Modellierung auf dem Computer mittlerweile wichtiger Bestandteil der modernen Forschung. WissenschafterInnen der Uni Wien haben aufgezeigt, dass das CASPT2-Verfahren häufig fehlerhaft angewandt wurde.

Experimente mit verdrehten Lichtteilchen (www.labo.de)
Neue Rekorde mit „Schrauben aus Licht" aufgestellt
Dem Forscherteam um Anton Zeilinger ist es gelungen, zwei neue Rekorde beim Experimentieren mit verdrehten Lichtteilchen aufzustellen. Zum einen konnten sie zeigen, dass die Verdrehung von Licht selbst über eine Distanz von 143 km aufrechterhalten bleibt.

Behandlung des Cushing-Syndroms (www.labo.de)
Neuer Wirkstoff entdeckt
Zur Behandlung des Cushing-Syndroms setzt die Wissenschaft bislang auf Metyrapon, einen Wirkstoff, der die Cortisol-Produktion im Körper hemmt.

Einblick in Dampfblasen auf molekularer Ebene (www.labo.de)
Wenn Wasser zum Zerreißen gespannt ist
Wasser kann über lange Zeit einer beachtlichen Zugbelastung standhalten. Dies ist eine Voraussetzung für wichtige biologische Prozesse wie etwa den Wassertransport in Bäumen.

Chemosynthetische Symbionten (www.labo.de)
Marine Bakterien können Stickstoff fixieren
Bakterien, die als symbiotische Untermieter in Meerestieren leben, könnten das Wachstum ihrer Gastgeber in bisher ungeahnter Weise beflügeln. WissenschafterInnen um Jillian Petersen von der Universität Wien haben nun herausgefunden, dass diese chemosynthetischen Bakterien nicht nur Kohlenstoff, sondern auch Stickstoff fixieren können.

Zellulären „Müll" entsorgen (www.labo.de)
Steuerung von molekularen Prozessen
Auch Zellen müssen ihren Müll entsorgen. Neue Forschungsergebnisse des Teams um Claudine Kraft von den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien zeigen, wie wichtig dabei das Timing und der Ort sind, um das zentrale Protein für die zelluläre Müllabfuhr zu regulieren.

Sonnenlicht beeinflusst Moleküle (www.labo.de)
Ein folgenschwerer „Seitensprung"
Ein Team um Chemikerin Leticia González an der Universität Wien beschäftigt sich schon länger mit dem Effekt von Sonnenlicht auf unterschiedliche Moleküle. In einer neuen Studie konnten sie nun den Mechanismus aufklären, der häufig zu Schäden an der DNA führt, dem Träger unserer Erbinformation.

Bakterienart bricht mit altem Dogma
Bakterien sind unsterblich, solange sie sich teilen. Jahrzehntelang wurde angenommen, dass ein geschlossener Proteinring die treibende Kraft hinter dieser Teilung ist. Ein internationales ForscherInnenteam um die Biologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass der bakterielle Symbiont des Meeres-Fadenwurms Robbea hypermnestra mit dieser Ring-Regel bricht. Dieses teilt sich in einem mehrstufigen Prozess, ganz ohne geschlossene Ringstruktur.

