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Internet-SchaufensterInternet-Tipp des Monats

In dieser Ausgabe des Internet-Schaufensters steht die Homepage der Helmholtz-Gemeinschaft im Mittelpunkt. Mit knapp 33 000 Mitarbeitern in insgesamt 18 Forschungszentren ist sie die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Insgesamt lassen sich die Aufgaben der Helmholtz-Gemeinschaft den sechs Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie und Luftfahrt sowie Raumfahrt und Verkehr zuordnen.

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Internet-Schaufenster: Internet-Tipp des Monats

Die Homepage ist sehr klar und übersichtlich strukturiert und neben deutscher auch in englischer, russischer und chinesischer Sprache verfügbar (Bild 1). Die Navigation erfolgt über die beiden horizontalen Navigationsleisten im oberen Bildschirmbereich und die Volltextsuche ganz rechts oben. In der oberen der beiden Leisten findet man neben der Sprachauswahl auch eine umfangreiche Sitemap sowie eine Seite mit den Kontaktinformationen zu allen Abteilungen der Helmholtz-Gemeinschaft. Zu allen Ansprechpartnern stehen Adresse, Telefon/Faxnummer, die E-Mail-Adresse und ein Foto zur Verfügung.

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Im Content-Bereich der Startseite werden die aktuellsten Nachrichten und Veranstaltungshinweise angezeigt, um einen schnellen Einstieg in die umfangreichen Inhalte der Homepage zu ermöglichen. Auch findet man hier die Links zum Facebook- und zum Twitter-Account der Helmholtz-Gemeinschaft, auf denen nicht nur die Inhalte der Homepage wiedergegeben werden und im Gegensatz zu den meisten Firmenseiten in sozialen Medien auch wirkliche Interaktion mit anderen Nutzern stattfindet.

Wenden wir uns nun der unteren Navigationsleiste mit den Punkten „Forschung“, „Helmholtz-Zentren“, „Presse & Medien“, „Über uns“, „Jobs & Talente“ sowie „Pakt für Forschung und Innovation“ zu. Unter „Forschung“ können sich Interessenten detailliert über die oben angesprochenen sechs Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft informieren. Das geschieht erfreulicherweise nicht zu abstrakt, sondern es wird an konkreten Beispielen aufgezeigt, wie Forschung dazu beitragen kann, die Lebensgrundlagen des Menschen nicht nur zu erhalten, sondern im Einklang mit der Umwelt zu verbessern. In die Texte sind viele weiterführende Links integriert, die eine vertiefte Information zu bestimmten Themen ermöglichen.

Im nächsten Menüpunkt werden alle 18 Helmholtz-Zentren kurz vorgestellt und auch die jeweiligen Arbeitsgebiete kurz beschrieben. Jedes Zentrum hat eine eigene umfangreiche Homepage, über die Interessenten sich dann genauer informieren können.

Der nächste Punkt „Presse & Medien“ bietet unter anderem aktuelle Pressemitteilungen aller Helmholtz-Zentren, die man auch nach den einzelnen Einrichtungen filtern kann. Darüber hinaus werden hier auch Informationen zu Schwerpunktthemen wie beispielsweise „Nachhaltigkeit“ aufbereitet und ermöglichen so einen guten Überblick über aktuelle Forschungsziele. Außerdem kann man hier den E-Mail-Newsletter „hermann“ abonnieren, wobei man sogar verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten für die Sprache oder die Inhalte hat. Auch multimediale Inhalte wie der monatliche Helmholtz-Podcast oder Videos stehen zur Verfügung.
Etwas versteckt steht unter dem Link „WissPublikationsdatenbank“ ein Archiv aller Publikationen zur Verfügung – alleine im Jahr 2010 waren es über 11 000! Sie befindet sich aktuell noch im Aufbau (Bild 2). Die Helmholtz-Gemeinschaft war übrigens 2003 einer der Initiatoren der „Berliner Erklärung“, die unter dem Schlagwort „OpenAccess“ einen kostenlosen Zugang zu allen Veröffentlichungen vorsieht und seitdem viele Nachahmer gefunden hat.

Unter „Über uns“ informiert die Helmholtz-Gemeinschaft sehr detailliert über ihre Aufgaben, die Geschichte oder auch die Finanzierung der vielfältigen Forschungsprojekte. Das Gesamtbudget umfasst die stolze Summe von 3,4 Milliarden Euro, wovon gut zwei Drittel aus Mitteln der öffentlichen Hand (im Verhältnis 90 : 10 von Bund und Ländern) finanziert werden.

Abschließend sei auch noch auf die Rubrik „Jobs & Talente“ hingewiesen. Aktuell gibt es 940 offene Stellen bei Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, die man bequem nach Standort, Arbeitsbereich oder Forschungszentrum filtern kann. Darüber hinaus stehen umfangreiche Informationen für Diplomanden, Doktoranden oder angehende Professoren zur Verfügung, denen die Helmholtz-Zentren praxisnahe Themen in zukunftsträchtigen Forschungsbereichen bietet.

Und um den Nachwuchs für naturwissenschaftliche Themen zu interessieren, gibt es neben echten Schülerlabors auch den virtuellen Helmholtz.SCHÜLERCAMPUS (www.helmholtz-campus.de) mit insgesamt 15 Spielen in 3D-Grafik (Bild 3). Hier können Schüler auf Bakteriensuche gehen, eine Reise durch die Blutbahn unternehmen oder ein DNS-Kriminal-Labor nutzen. Man muss die einzelnen Spiele allerdings erst herunterladen (.exe-Dateien) und kann nicht direkt im Browser spielen.

Fazit

Die Helmholtz-Gemeinschaft bietet einen umfangreichen, optisch ansprechenden und gut strukturierten Internetauftritt, der für jeden naturwissenschaftlich Interessierten – seien es Schüler, Lehrer, Studenten, Forscher oder einfach nur interessierte Bürger – vielfältige und anschauliche Informationen zu aktuellen Forschungsthemen und zukünftigen Herausforderungen bietet.

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