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Artikel und Hintergründe zum Thema

Proben vorbereiten für die Spurenelementanalytik

Barbara Schick,

Vollautomatisches Probenhandling zur Messung klinischer Proben mittels ICP-MS

Analytik Jena launcht auf der Analytica den „clinPAL“, eine vollautomatisierte Lösung für die Probenvorbereitung und das Probenhandling im Bereich der klinischen Forschung zur Messung mittels ICP-MS (inductively-coupled-plasma mass-spectrometry). Das Gerät ist auf den typischen Arbeitsablauf zur Analyse von Humanproben wie Plasma, Serum, Urin und Vollblut abgestimmt.

Die ICP-MS stellt eine der besonders leistungsfähigen Techniken für die Spurenelementanalytik dar. Die meisten Schritte der Probenvorbereitung und -verarbeitung bei der Analyse klinischer Proben wurden bisher jedoch häufig manuell durchgeführt. Sie ist dadurch zeit- und kostenintensiv und zudem fehleranfällig. Mit dem „clinPAL“-System von Analytik Jena wird der gesamte Workflow der Vorbereitung und des Handlings von klinischen Proben automatisiert, so dass Labormitarbeitende mehr Zeit haben für andere Tätigkeiten.

© Analytik Jena

Herzstück von „clinPAL“ ist der Dilutor-Kopf, der die Probengefäße zu den integrierten Barcodelese- und Vortex-Modulen transportiert und mit einer Nadel für die Arbeit mit den Probenlösungen ausgestattet ist. Da die robuste Probennadel das Durchstechen von Septen ermöglicht, ist hier keine Abdeckhaube zum Schutz vor dem Eintrag von Partikeln aus der Laborluft erforderlich. Im Verlauf des Workflows wird die Probennadel von außen und innen gereinigt, so dass Kreuzkontaminationen verhindert werden. Durch eine neuartige metallfreie Beschichtung wird auch eine Verunreinigung der Proben durch das Material der Probennadel vermieden.

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Geräteseitiges Teamwork

© Analytik Jena

Das Gerät „clinPAL“ ist in die Software des Plasma Quant Massenspektrometers, „ASpect MS“, integriert. Durch diese Schnittstelle werden die Probeninformationen vom Barcodeleser an die Software „ASpect MS“ übertragen und automatisch mit den Ergebnissen verknüpft, so dass Verwechslungen - beispielsweise durch Vertauschen der Röhrchen während der Probenvorbereitung – erkannt und so vermieden werden. Ein integriertes Fließinjektionssystem mit Schaltventil sorgt für einen schnellen und kontaminationsfreien Probeneintrag. Und während die Messung einer Probe läuft, bereitet „clinPAL“ die nächste Probe vor, so dass ein zeiteffizienter Ablauf erreicht wird.

Dank des modularen Systems lässt sich die Probenkapazität des Systems „clinPAL“ an die individuellen Anforderungen an den Probendurchsatz anpassen. Manuelle Vorbereitungsschritte entfallen und wertvoller Laborplatz wird eingespart, denn die Proben können direkt auf das Gerät gestellt werden. Ein Transfer der Probe in ein Zwischengefäß ist nicht notwendig, denn das Gerät arbeitet mit herkömmlichen Blutentnahmeröhrchen. Das System umfasst weiterhin einen Barcodeleser, ein Vortex-Modul zur optimalen Homogenisierung der Original- und der verdünnten Probe, sowie ein Schaltventil für die Injektion der Messlösung und eine Waschstation zur Reinigung der Probennadel.
Der Einsatz der Lösung „clinPAL“ kann helfen, eine sehr gute Laborauslastung zu erreichen und gleichzeitig zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Der gesamte Workflow ist reproduzierbar.

© Analytik Jena

Die neuartige Automationslösung stellt Analytik Jena erstmalig auf der Analytica 2024 vor.

Analytica 2024: Halle A1, Stand 310

Quelle: Analytik Jena

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