Laborgebäude

Techpark in Bozen nach Open-Space-Konzept geplant

Im Norden Italiens liegt der NOI („Nature Of Innovation“) Techpark: In dem als Innovationsviertel konzipierten Techpark in Bozen, Südtirol, sollen Unternehmen in ihren Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten unterstützt werden.

© NOI Techpark Bozen

Energieeffizienz, nachhaltige Lebensmittel oder Automatisierung von Alltagsprozessen sind einige der Themenfelder, an denen ca. 70 Unternehmen, die Freie Universität Bozen sowie weitere Südtiroler Forschungseinrichtungen arbeiten. Rund 40 Labore auf 1 500 m2 Fläche verteilt über drei Stockwerke stehen dafür zur Verfügung. Hier sollen sich unterschiedliche Disziplinen und Forschungsrichtungen treffen, die voneinander profitieren. Deshalb war der Open-Space-Gedanke von Anfang an Richtschnur in der Laborplanung. Die Forscher arbeiten oft in verschiedenen Projekten gleichzeitig, finden sich zu neuen Forschergruppen zusammen und benötigen Platz für weitere Geräte und Anschlüsse. Tische müssen für alle Gewichtsklassen gerüstet, aber auch die Medienversorgung muss überall gewährleistet sein.

Die Medienträger zur Versorgung der Labore mit allen erforderlichen Medien sind ein zentrales Element einer wandelbaren Raumnutzung. Richtig dimensioniert bieten sie ausreichend Platz für das Führen der erforderlichen Medienanzahl. Darüber hinaus sollten sie modular aufgebaut sein, damit auch nachträglich weitere Auslässe, Steckdosen und Datendosen integriert werden können. Der Open-Space-Gedanke wurde mit einer Mediendecke umgesetzt. Diese wurde durch Medienflügel von Waldner ergänzt, und zwar überall dort, wo der Platz auf den Tischen nicht mit zusätzlichen Panels oder Armaturen eingeschränkt werden sollte. Jeder Medienflügel ist maximal bestückt und kann so überall angezapft werden. Trotzdem können Steckdosen oder Armaturauslässe bei Bedarf schnell geändert oder angepasst werden.

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Laborabzüge nur bei geschlossenem Frontschieber zu betreiben, ist im Laboralltag nicht immer möglich. Hin und wieder müssen Arbeiten im Innenraum des Abzugs durchgeführt werden. Auch beim Öffnen des Frontschiebers, im geöffneten Zustand sowie beim Hantieren im Abzugsinnenraum sollte der Abzug gute Rückhaltewerte aufweisen und die am Abzug arbeitenden Personen geschützt sein. © NOI Techpark Bozen

Die Ausstattung der Gebäude sollte möglichst umweltfreundlich, energiesparend und effizient gestaltet werden. Hier waren bei der Ausstattung der Labore Sicherheit und Energieeffizienz wichtige Aspekte. Ein Standardabzug verbraucht im laufenden Laborbetrieb pro Jahr etwa so viel Energie wie ein Einfamilienhaus. Die Be- und Entlüftung des Laborgebäudes macht in der Regel den wesentlichen Teil der Laborbetriebskosten aus. Der Durchsatz konditionierter Zuluft und die Dimensionierung der Lüftungsanlage ist deutlich von den eingesetzten Abzügen abhängig. Alle Laborabzüge am Techpark in Bozen sind mit der „Secuflow“-Technik ausgestattet. Bei dieser Abzugstechnik wird aus den aerodynamisch geformten Einströmprofilen von Seitenwand und Tischkante gezielt Stützstrahlluft ins Abzugsinnere geführt: Turbulenzen werden so verhindert und die Einströmung stabilisiert. Eine strömungstechnisch optimierte Abluftverteilung im Abzug macht es laut Hersteller möglich, die Abluftmenge der Abzüge weiter zu reduzieren – ohne Einbußen bei der Sicherheit. So könnten Energie und energiebezogene Betriebskosten um ein Drittel reduziert werden.

Quelle: Waldner

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