Labortechnik

Hygrometer ohne Langzeitdrift

Das Feuchtemessgerät HYGROPHIL Z 1701-40 zeichnet sich durch eine Langzeitstabilität über mehrere Jahre aus. Monatliches Kalibrieren, wie bei vielen Hygrometern üblich, entfällt somit. Es sind Einsatztemperaturen bis 300 °C möglich, so dass sich das Z 1701-40 für zahlreiche Trocknungs-, Back- und Garprozesse eignet. Es misst den Wasserdampf- oder Sauerstoffgehalt online im Prozess. Primäre Messgröße ist der Volumen-Prozent-Wert. Er wird im Bereich von 0,2...95 % für Wasserdampf oder 0,2...25 % für Sauerstoff bestimmt. Optional können noch Taupunkttemperatur DT und Absolute Feuchte MH gewählt werden. Universelles Zubehör erleichtert die Integration in verschiedene Messaufgaben. Eine weitere Besonderheit dieses Hygrometers: Der Wasserdampfgehalt der Prozess-Luft kann ohne Verfälschung durch Drittgase, wie zum Beispiel Kohlendioxid, korrekt gemessen werden.

Das neue HYGROPHIL H 4230 lässt sich auch da einsetzen, wo kapazitive Zirkonium- und Taupunktspiegel-Geräte versagen. Es eignet sich unter anderem als Prozesshygrometer für konventionelle, Biomasse- und Müllkraftwerke. Hier wird der Verbrennungsprozess über die Abgasfeuchte überwacht bzw. geregelt. Dabei kommt es jedoch darauf an, dass das Hygrometer in seiner Arbeitsweise nicht durch Schmutz und aggressive Bestandteile in der Abluft beeinträchtigt wird. Das H 4230 entspricht diesen Anforderungen, und gewährleistet robusten, langzeitstabilen Betrieb. Weil das Psychrometer-Prinzip auf einer reinen Temperaturmessung basiert, ist eine Langzeitdrift fast ausgeschlossen und ein Vorortservice ohne Probleme möglich.

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Langzeitstabil und unempfindlich zeigt sich auch das HYGROPHIL F 5672. Es wurde konzipiert für Anwendungen bis Ex-Zone 0, bei denen die Spurenfeuchte (DT -80...+20 °C/2,5...12000 ppm) in Gasen und Flüssigkeiten bestimmt werden soll. Das F 5672 eignet sich insbesondere für folgende Applikationen: Herstellung technischer Gase inklusive Rein- und Reinstgase, Erdgas- und Kraftstoffbereich. Der kleine, robuste Sensor ist überall sehr einfach zu integrieren, da er mit vielen gängigen Verbindungssystemen (Swagelok, Gyrolok, etc.) kompatibel und somit auch leicht nachrüstbar ist. Über ein flexibles Lichtwellenleiterkabel (bis 800 m) ist der Sensor mit dem Auswertegerät verbunden.

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