Liner-Regenerierungs-Service

Was passiert mit ausgetauschten Linern?

Empfindliche Substanzen, wie beispielsweise Pestizide in der Lebensmittelanalytik, neigen im GC-System, vorzugsweise im Injektionssystem, zur Adsorption. Neue Liner sind desaktiviert, aber diese Desaktivierung „verbraucht“ sich. Außerdem wird die Liner-Innenwand durch Matrixbestandteile belegt, was man an entstehenden Ablagerungen sieht. Fazit: Die Liner müssen ausgetauscht werden.

Manche Anwender wechseln den Liner nach 5…7 Analysen, andere täglich, wieder andere wöchentlich, je nach Probenart und -menge. Immer populärer werden auch automatische Liner-Wechsler. Das verursacht Kosten, ganz zu schweigen von der unangenehmen Frage, was mit den ausgetauschten Linern passieren soll.

Findige Experten haben sich jetzt mit dem Service „Liner-Regenerierung“ etwas tolles einfallen lassen. Die verschmutzten Liner werden gereinigt sowie desaktiviert und das zu einem Bruchteil des Anschaffungspreises eines neuen Liners. Die Reinigung erfolgt in einem auf die jeweilige Verunreinigung abgestimmten Reinigungsbad, danach folgt die Desaktivierung mit einer speziell entwickelten Silanisierungslösung unter Rückfluss. Abschließend drei Spülvorgänge mit unterschiedlichen Lösungsmitteln, bevor die so regenerierten Liner wieder zum Anwender zurückkommen. Weitere Besonderheiten: die INNO-Sil®-Desaktivierung für höchst empfindliche Substanzen und das Einbringen von Glaswolle in den Liner. Der Service ist auch für Liner mit spezieller Beschichtung (Siltek) und spezieller Geometrie, also mit Fritte und/oder integriertem Säulenanschluss, anwendbar. Die Problemlösung heißt also jetzt: Ressourcen nutzen – Kosten senken – Umwelt schonen.

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