Marktübersichten

CO2-Inkubatoren

Die LABO-Redaktion eruierte für Sie das Angebot an CO2-Inkubatoren/Begasungsbrutschränken. Die technischen Spezifikationen der einzelnen Geräte finden Sie auf den folgenden Seiten in tabellarischer Form. Alle Daten basieren auf Angaben der Hersteller, sofern uns diese termingerecht zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem fragten wir die Anbieter, was ihrer Meinung nach die Besonderheiten ihrer Geräte sind. Die Antworten lesen Sie nachfolgend.

CO2-Inkubator/Begasungsbrutschrank der Firma Binder

Binder
Die CO2-Inkubatoren der Firma Binder arbeiten kondensationsfrei, sind leicht zu reinigen und liefern optimale Wachstumsbedingungen. Die Vielzahl cleverer Details macht sie zu den idealen CO2-Inkubatoren für die Zellkultivierung:

Innenraumkonzept ANTI.PLENUM™ DESIGN „Weniger ist mehr“

  • Minimierte Oberfläche
  • Sicken als Einschubträger
  • Verzicht auf jegliche Einbauten.

Autosterilisation

  • Festes Programm steuert 180 °C Heißluftsterilisation:
  • Effektiv und unkompliziert
  • Weltweit normkonform
  • CO2-Sensor wird im Gerät mitsterilisiert.

Beheizung per VENTAIR™-Luftmantelsystem sorgt für:

  • Präzise Temperaturregelung
  • Homogene Temperaturverteilung
  • Schnelle Erholzeiten.
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Befeuchtung mit Permadry™-Doppelschale für:

  • Hohe Feuchte (90...95 % r.F.)
  • Aktive Feuchtebegrenzung
  • Trockene Innenwände.

CO2-Zufuhr durch Venturi-Gasmischdüse, sterilisierbarer Sensor in IR-Technologie für:

  • Driftfreie Messung
  • Schnelle Reaktionszeit.

Diese Antwort stammt von Dr. Jens Thielmann, Produktmanager, Growth and Preservation.

CO2-Inkubator/Begasungsbrutschrank der Firma Eppendorf

Eppendorf
CO2-Inkubatoren von Eppendorf zeichnen sich durch schonende Kulturbedingungen und höchste Verlässlichkeit aus. Alle Geräte sind mit einem lüfterlosen Heizsystem ausgestattet, das mittels 6-Seiten-Direktheizung die homogene Temperaturverteilung im Innenraum und schnelle Erholzeiten gewährleistet. Diese können für sensitive Zelltypen durch optionale, mehrfach unterteilte Innentüren weiter reduziert werden.

Des Weiteren verfügen alle Geräte über eine aus einem Metallstück geformte Innenkammer mit abgerundeten Ecken, die frei von jeglichen Schweißnähten oder sonstigen Verformungen der Oberfläche ist. Dadurch werden das Kontaminationsrisiko und der Zeitaufwand bei der Reinigung stark reduziert, was durch die in wenigen Sekunden von Hand zerlegbaren Kammereinbauten noch vereinfacht wird.

Zusätzlich können Eppendorf CO2-Inkubatoren optional mit einer Hochtemperatur- Dekontaminations-Routine ausgestattet werden, bei dem der Inkubator durch trockene Hitze für vier Stunden bei 120 °C sterilisiert wird, ohne dass die Kammereinbauten entfernt werden müssen.

Diese Antwort stammt von Dr. Rafael Backhaus, Produktmanager Cell Handling.

CO2-Inkubator/Begasungsbrutschrank der Firma Labotect

Labotect
Durch das Alleinstellungsmerkmal der aktiven Sterilbefeuchtung, bei der steriles Wasser aus einem externen Reservoir über ein Verdampfermodul bei 120 °C in den elektropolierten Innenraum geleitet wird, besitzen unsere CO2-Inkubatoren C60 und C200 ein minimales Kontaminationsrisiko.

Die Messung der CO2-Konzentration erfolgt durch einen Zweistrahl-IR-Sensor und wird immer gegen Null gemessen, so dass äußere Einflüsse eliminiert werden. Die Innenwände (inkl. Tür) werden unabhängig voneinander ganzflächig direkt beheizt, wodurch eine homogene Temperaturverteilung gewährleistet wird. Zudem wird eine der typischen Kontaminationsquellen stark minimiert, da es durch die stets trockenen Innenwände nicht zur Ausbildung von Wärmebrücken kommen kann.

Sehr kurze Erholzeiten werden aufgrund der aktiven Sterilbefeuchtung, des Zweistrahl-IR-Sensors und der direkten Temperierung der Innenwände erreicht und können durch die optionale 4-/6-fach geteilte Innentür noch weiter gesenkt werden.

Bei den Inkubatoren handelt es sich um zugelassene Medizinprodukte der Klasse IIa, und jeder Inkubator wird einem sensiblen Zelltest unterzogen, bevor er unser Haus verlässt.

Diese Antwort stammt von Dipl.-Biol. Helge von Saltzwedel, Marketing.

CO2-Inkubator/Begasungsbrutschrank der Firma Memmert

Memmert
Um den hohen Qualitätsansprüchen der In-vitro-Fertilisation (IVF) gerecht zu werden, hat Memmert ein Modul für seinen CO2-Brutschrank INCO108med entwickelt. Das IVF-Modul erfüllt alle wesentlichen Anforderungen an die Zellkultivierung, sowohl absolut präzise kontrollierte CO2- und O2-Konzentrationen als auch eine gleichmäßig hohe Luftfeuchte.

Acht Schubladen, die individuell beschriftet werden können, bieten Platz für insgesamt 24 Petrischalen mit 60 mm Durchmesser bzw. 48 Petrischalen mit 35 mm Durchmesser. Da jeweils nur eine Schublade geöffnet werden kann, stellt der geringe Luftaustausch mit der Umgebung schnelle Erholzeiten sicher. Die aktive Be- und Entfeuchtung hält zudem die Verdunstung auf einem Minimum, so dass nicht zusätzlich unter Öl kultiviert werden muss.

Jeder INCO108med ist als Medizinprodukt der Klasse IIa für die In-vitro-Fertilisation sowie die Biosynthese zertifiziert und entspricht den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Medizinprodukterichtlinie 93/42/EEC.

Diese Antwort stammt von Katja Rosenke, Marketing Manager.

CO2-Inkubator/Begasungsbrutschrank der Firma Thermo Scientific

Thermo Scientific
Thermo Scientific CO2-Inkubatoren überzeugen durch hervorragenden Kontaminationsschutz, optimales Zellwachstum sowie höchste Temperaturkonstanz und Zuverlässigkeit. Mit vielfältigen Ausstattungsvarianten wie Edelstahl und Kupfer oder vollautomatischer Hochtemperatur-Sterilisation eignen sie sich für ein breites Anwendungsspektrum.

Die neu entwickelten Heracell-VIOS-Modelle verfügen über das einzigartige THRIVE-Konzept mit aktiver Luftführung, das homogene Wachstumsbedingungen mit kurzen Erholzeiten gewährleistet. HEPA- Filter schützen die Proben vor Verunreinigung aus der Luft und der vollautomatische Steri-Run-Hochtemperatursterilisationszyklus ermöglicht auf Knopfdruck eine gleichmäßige Sterilisation aller Kammeroberflächen bei 180 °C über Nacht.

Für maximale relative Feuchte ohne Entstehung von Kondensat sorgt das integrierte Wasserreservoir mit Schutzabdeckung.

Die anwenderfreundliche iCAN-Benutzeroberfläche mit intuitiver Menüführung ermöglicht die Überwachung und Steuerung der Inkubationsparameter und Anwenderaktionen direkt auf dem an der Tür angebrachten Bildschirm.

Weitere Informationen: www.thermoscientific.de/co2.

Diese Antwort stammt von Dr. Peter Reuter, Applikationsspezialist Zellkultur.

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