Mikrofluidische Funktionsmodule
Funktionsmodule für die Mikrodosierung
So unterschiedliche Anwendungsbereiche wie Lab-on-a-Chip oder Laborautomation stellen hohe Anforderungen an die Eignung und Funktionssicherheit der in der Mikrodosierung eingesetzten Komponenten. HNP Mikrosysteme stellte auf der Analytica 2010 Funktionsmodule vor, die einige der wichtigsten Komponenten eines mikrofluidischen Aufbaus miteinander verbinden. Die Module bestehen aus Aufnahmeblock und integriertem Filter (Funktionsmodul F-P) oder alternativ aus Aufnahmeblock, Filter und Absperrventil (Funktionsmodul F-P-V) und werden mit Mikrozahnringpumpen (mzr®-Pumpen) kombiniert.
Beide Funktionsmodule sind durch kurze, direkte Fluidverbindungen gekennzeichnet, die ein optimales Leervolumen des kompakten Systems bedingen. Der Aufwand an Verbindungselementen ist gering. Der integrierte Maschengitterfilter mit einer Porengröße von 10 µm schützt die Pumpe sowie nachfolgende fluidische Kleinstrukturen präventiv vor Verunreinigungen aus den zu fördernden Flüssigkeiten bzw. den vorgeschalteten Systemkomponenten. Der Wechsel des gut zugänglichen Filters ist einfach und ohne Demontage der Pumpe durchführbar.
Die Funktionsmodule sind flexibel für mehrere Baugrößen der Niederdruck- sowie der Modularen Pumpenbaureihe einsetzbar und damit geeignet für die präzise und sichere Dosierung sowie die Förderung von Volumenströmen zwischen 0,15 und 18 ml/min und somit bestens geeignet für Dosier- bzw. Pipettieraufgaben in der Analyse-, Medizin- und Mikroreaktionstechnik sowie andere Bereiche.
Das Funktionsmodul F-P-V ist gegenüber dem Funktionsmodul F-P durch ein schmales, medienbeständiges 2/2 Wegeventil ergänzt und ermöglicht eine nahezu rückwirkungsfreie Absperrung der Fluidleitung. Damit ist es besonders gut für hochgenaue Dosieraufgaben mit Aspirate- und Dispensemodus einsetzbar.











