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MikroskopieFür flexible, dynamische Lebendzellstudien

Mit dem neuen MultiColor-TIRF (Total Internal Reflection Fluorescence) von Leica Microsystems kann jetzt das gesamte Spektrum der Fluoreszenzanregung genutzt werden, um dynamische Prozesse in lebenden Zellen in Echtzeit zu visualisieren. Die einzigartige Scanner-Sensor-Technologie von Leica Microsystems passt den TIRF-Winkel bei allen Wellenlängen automatisch an die gewünschte Eindringtiefe an und positioniert den Laser auch beim Wellenlängenwechsel so, dass die TIRF-Eindringtiefe konstant bleibt. Dies schafft einen einzigartigen Bedienkomfort und stellt reproduzierbare wissenschaftliche Experimente sicher.

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Mikroskopie: Für flexible, dynamische Lebendzellstudien

Das Leica AM TIRF MC bietet vier integrierte Solid-State-Laser für die Anregung von Fluophoren in allen wichtigen Wellenlängen von 405…632 nm. Dabei zeichnet sich das System durch extrem kurze Umschaltzeiten und die sehr hohe und synchronisierte Bildaufnahmerate aus. Für Anwender bedeutet dies größtmögliche Flexibilität bei Experimenten mit mehreren Fluophoren. Insbesondere zur Erforschung von molekularen Interaktionen an Zellmembranen sowie von Proteinen und Rezeptoren, die an Transportmechanismen beteiligt sind, ist das System ein ideales Werkzeug. Das AM TIRF MC eignet sich sowohl für die Untersuchung einzelner Moleküle nahe der Zellmembran als auch für Kollokalisations- und Vesikeltransportstudien oder die Kombination von TIRF und schnellen FRET-Analysen.

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Automatische MultiColor-Lasersteuerung:

Für MultiColor-Anwendungen stehen dem Anwender die Wellenlängen 405, 488, 561 und 632 nm zur Verfügung. Die einzelnen Laserlinien werden präzise und schnell über AOTF (Acusto-Optical Tunable Filters) gekoppelt und gesteuert. Dadurch wird eine Umschaltzeit von nur 1 ms erreicht.

Dynamische Prozesse in Echtzeit visualisieren:

Ein neu entwickeltes SyncBoard steuert die schnelle Bildaufnahme von bis zu 30 fps. Diese hohe zeitliche Auflösung zur Anregung mehrerer Fluophore, kombiniert mit der hohen räumlichen TIRF-Auflösung von 70…300 nm in der z-Achse, sind entscheidende Voraussetzungen für die Visualisierung von Transportprozessen in Zellmembranen oder von Proteinwechselwirkungen in Echtzeit. Selbst Interaktionen einzelner Moleküle, die Kinetik oder die Kollokalisation von Molekülen können mit dem hochsensitivem TIRF-System visualisiert und gemessen werden. Die konstante Eindringtiefe beim Umschalten der Laserlinien ist dabei eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz mehrerer Fluophore. Durch das sehr gute Signal-Rausch-Verhältnis kann der gesamte dynamische Bereich der hochempfindlichen EMCCD-Kamera genutzt werden. Selbst bei schwachen Fluoreszenzsignalen erzeugt die Hochleistungskamera Bilder in höchster Qualität. „Mit dem Leica AM TIRF MC bieten wir Anwendern in der Lebendzellforschung führende Technologie, die durch die automatische Kontrolle der Eindringtiefe reproduzierbare wissenschaftliche Experimente sicherstellt. Zusätzlich ist das System höchst flexibel einsetzbar und sehr bedienerfreundlich“, betont Marketing Manager Werner Kampe.

Kompaktes Design, höchste Lasersicherheit:

Das Leica AM TIRF MC bietet auch wichtige Vorteile für den praktischen Einsatz. Das kompakte Gesamtsystem benötigt nur eine geringe Stellfläche, und die optimierte Lasereinheit, die die Sicherheitsklasse I aufweist, kommt mit einer sehr leisen Luftkühlung aus. Alle vier Laserlinien werden über eine einzige Multi-Mode-Faser geführt. Das TIRF-Modul kann an verschiedene inverse Mikroskopiesysteme von Leica Microsystems adaptiert werden sowie an das High-End-Konfokalsystem Leica TCS SP5.

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