Krebsdiagnostik verbessern
2 Mio Euro für Forschungsverbund FORTiTher
Die Bayerische Forschungsstiftung fördert mit zwei Millionen Euro das Verbundprojekt FORTiTher, das maßgeblich von Universität und Universitätsklinikum Würzburg gestaltet wird. Erforscht werden neue diagnostische Verfahren bei Krebs.
Koordiniert wird der Verbund durch Wissenschaftler aus dem Muskuloskelettalen Centrum der Universität Würzburg MCW. Das Gesamtvolumen der finanziellen Aufwendungen beträgt ca. 3,9 Mio €, wovon ca. 1,9 Mio € von der Bayerischen Forschungsstiftung gestellt werden. Inhaltlich beschäftigt sich der Verbund vor allem mit der Entwicklung diagnostischer Tests zur individuellen Charakterisierung von Tumorzellen aus Primärtumoren und aus Zellen, die Metastasen bilden oder bereits gebildet haben.
Die Palette der Diagnostika beinhaltet massenspektrometrische Verfahren und Immunoassays, theranostische Tracer für das „Functional Imaging“ tumorinduzierter und tumorspezifischer Targets für das PET-CT, die Charakterisierung von Tumor-Sphäroiden für die Roboter-basierte automatisierte Diagnostik und die Validierung der Diagnostika in komplexen Tissue-Engineering-Konstrukten, sowie in Kleintier- und Großtiermodellen.
Die Systembiologie der Tumor-Wirt-Interaktion wird in einer bioinformatischen Plattform modelliert. Die individualisierte Charakterisierung von Tumoren und deren Metastasen und die Analyse der lokalen und systemischen Interaktion mit dem Wirtsorganismus sollen neue präzise theranostische Ansätze ermöglichen.
An FORTiTher sind zwölf Forschungsgruppen aus den Universitäten Würzburg, Regensburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Fraunhofer-Institut für neue Techniken in der Bildgebung sowie 15 Partner aus der bayerischen Wirtschaft beteiligt.
Quelle: Universität Würzburg










