Ausbau der Katalysatorentwicklung
BASF eröffnet Forschungstechnikum in Ludwigshafen
BASF hat am 12. Dezember ihr neues Katalysator- und Feststofftechnikum in Ludwigshafen eingeweiht. Mit diesem Forschungstechnikum plant das Unternehmen, Chemiekatalysatoren im Pilotmaßstab zu produzieren, um seinen Kunden weltweit künftig schneller innovative Technologien zur Verfügung stellen zu können. Außerdem sollen dort neue Verfahren und Prozesse für die Verarbeitung und Herstellung von Feststoffen entwickelt werden.
Katalysatoren schneller und effizienter entwickeln
„Unser neues Katalysator- und Feststofftechnikum bietet uns die Möglichkeit, durch eine hochmoderne Verfahrensforschung innovative Katalysatoren und Prozesstechnologien fokussierter und schneller zu entwickeln, die unsere Kunden und wir dringend für die grüne Transformation benötigen“, betont Dr. Helmut Winterling, Leiter der globalen Forschung bei BASF. „Es ist zudem eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Forschung und Entwicklung am Standort Ludwigshafen.“
Katalysatoren: Schlüsseltechnologie der Chemie
Katalysatoren spielen eine zentrale Rolle in der industriellen Chemie. Mehr als 80 Prozent aller chemischen Produkte kommen bei ihrer Herstellung mindestens einmal mit einem Katalysator in Berührung. Katalysatoren reduzieren den Energiebedarf und die Menge unerwünschter Nebenprodukte und damit auch den Rohstoffbedarf sowie den CO2-Fußabdruck von Produkten. Sie werden in vielen Bereichen eingesetzt, unter anderem in der chemischen Industrie und Petrochemie sowie in neuartigen Verfahren, die zur grünen Transformation benötigt werden. BASF entwickelt Katalysatoren und Prozesstechnologien zum einen für ihre Kunden weltweit, setzt diese aber auch in den eigenen Produktionsanlagen ein.
Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit stärken
„Die technischen Optionen des neuen Technikums stärken nicht nur unsere Innovationskraft, sondern verbessern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit im globalen Marktumfeld“, sagt Dr. Detlef Ruff, Senior Vice President Process Catalysts bei BASF. „Der Neubau bietet uns optimale Bedingungen, um im Labor entwickelte Katalysatoren zügig in den Produktionsmaßstab zu übertragen und unseren Kunden in Zukunft größere Mengen qualitativ hochwertiger Muster neuer Katalysatoren zu liefern. Wir reagieren damit flexibler auf Marktanforderungen und können innovative Technologielösungen schneller anbieten – ein entscheidender Faktor, um neue Produkte erfolgreich in den Markt einzuführen.“
Stärkung des Standorts Ludwigshafen
BASF hat das Technikum innerhalb von drei Jahren als Ersatz für ein altes Forschungsgebäude errichtet. Der Neubau verfügt über hochmoderne Sicherheitseinrichtungen, zusätzlich wurde er mit zahlreichen neuen Technologien für die Forschung- und Entwicklungsaktivitäten ausgestattet. Insgesamt hat das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in das neue Forschungstechnikum für Katalysatorentwicklung und Feststoffverfahrenstechnik investiert.
Quelle: BASF












