Bau des Laserzentrums begonnen

Center for Advanced Laser Applications

Auf dem Campus Garching entsteht derzeit ein neues Laserforschungszentrum, das Center for Advanced Laser Applications (CALA). Die Forschungseinrichtung wurde im Rahmen des Exzellenzclusters „Munich Center for Advanced Photonics“ (MAP) als Gemeinschaftsprojekt von Ludwig-Maximilians-Universität und Technischer Universität München geplant.

Auf dem Campus Garching entsteht derzeit ein neues Laserforschungszentrum, das Center for Advanced Laser Applications (CALA).

In dem Gebäude werden Physiker, Mediziner und Biologen innovative Lasertechnologien entwickeln und deren Anwendungspotential ausloten. Die CALA-Forschung zielt in erster Linie darauf ab, neue, kosteneffiziente Wege zur Frühdiagnose von Krebs und anderen chronischen Krankheiten zu identifizieren, um die Heilungschancen zu verbessern.

Im Vordergrund der CALA-Forschung werden die biomedizinische Bildgebung mit hochbrillanten Röntgenstrahlen und die Tumortherapie mit lasererzeugten Protonen- und Kohlenstoff-Ionenstrahlen stehen. Darüber hinaus sollen neue Wege zum risikofreien Screening über die Analyse von Blut und/oder Atemgas mittels hochauflösender Laser-Infrarotspektroskopie erprobt werden.

Neben der Medizin kommt auch die Grundlagenforschung in den CALA-Projekten nicht zu kurz. Untersuchungen sehr schneller Vorgänge im Mikrokosmos, wie etwa die Bewegung von Elektronen sind geplant. Ebenso werden die Physiker die Wechselwirkung von Licht und Materie bei bisher experimentell nicht erreichbaren Intensitäten erkunden, für die die Theorie neuartige Phänomene vorhersagt.

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2017 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Die Kosten von knapp 70 Millionen Euro teilen sich Bund und Land je zur Hälfte.

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