Umwelttoxikologie

Beate Escher vom UFZ in den Wissenschaftsrat berufen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft die Umwelttoxikologin Prof. Dr. Beate Escher vom UFZ in den Wissenschaftsrat berufen. Sie ist damit eine von sieben neu berufenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ab 1. Februar der 32-köpfigen wissenschaftlichen Kommission dieses wichtigen Beratungsgremiums angehören.

Prof. Dr. Beate Escher (Bild: UFZ / Sebastian Wiedling)

Beate Escher leitet das Department Zelltoxikologie am UFZ-Standort in Leipzig. Sie hat an der Eberhard Karls Universität Tübingen eine Professur für Umwelttoxikologie, ist Privatdozentin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich (Schweiz) sowie Honorar-Professorin an der University of Queensland und an der Griffith University, Australien. Im Fokus ihrer Forschung steht die Bewertung des Risikos organischer Mikroverunreinigungen für die Umwelt - insbesondere von Mischungen und Umweltproben unterschiedlicher Umweltkompartimente wie Wasser, Sedimente und Biota. Dabei geht es ihr darum, die Lücke zwischen Exposition und Beurteilung der Wirkung durch ein besseres Verständnis und die Modellierung von Prozessen zu schließen. Dazu zählt auch die Entwicklung und Perfektionierung von Methoden und Werkzeugen zur Umweltüberwachung.

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Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Daneben gehört es zu seinen Aufgaben, zur Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland im nationalen und europäischen Wissenschaftssystem beizutragen.

Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im Wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik:

  • zu den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,

  • zu übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
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