Bewerbungsphase gestartet
Hans und Ilse Breuer-Stiftung schreibt Publikationspreise 2026 zum Thema Demenz aus
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung vergibt auch 2026 wieder Sonderpreise für herausragende wissenschaftliche Publikationen im Bereich der Demenzforschung. Ausgezeichnet werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden), die in einem Forschungsteam an einem der zehn Standorte des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) tätig sind.
Neue Struktur der Preise
Im Jahr 2026 wurde die Preisstruktur leicht angepasst. Künftig werden zwei Best Paper Awards vergeben: einer für Grundlagenforschung und einer für Versorgungsforschung. In jeder der beiden Kategorien werden bis zu drei Arbeiten ausgezeichnet.
Preisgeld nach Platzierung gestaffelt
Der jeweils beste Beitrag wird mit 4.000 Euro prämiert. Die zweitplatzierten Arbeiten erhalten 3.000 Euro, die drittplatzierten 2.000 Euro. Die Preisgelder sind zur persönlichen Verwendung der Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt.
Voraussetzungen und Auswahlverfahren
Eingereicht werden können Originalarbeiten in Form wissenschaftlicher Aufsätze, deren Online- oder Druckerscheinungsdatum nachweislich zwischen dem 1. April 2025 und dem 31. März 2026 liegt. Bei geteilter Autorenschaft ist eine Einverständniserklärung aller Mitautorinnen und Mitautoren erforderlich.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nicht dem DZNE angehören. Aus allen eingereichten Arbeiten wird zunächst eine Rangliste erstellt. Die endgültige Entscheidung über die Preisträger trifft anschließend das Kuratorium der Stiftung.
Bekanntgabe beim Eibsee-Meeting
Die Preisverleihung und Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgen im Rahmen des 24. Eibsee-Meetings „Cellular Mechanisms of Neurodegeneration“, das vom 16. bis 18. November 2026 stattfindet.
Bewerbung und Kontakt
Die Bewerbungspublikation ist als PDF bis spätestens 30. Juni 2026 per E-Mail an [email protected] einzureichen. Für Rückfragen steht Dr. Katja Bär unter der Telefonnummer 069 2980 1940 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Zur Stiftung
Die gemeinnützige Hans und Ilse Breuer-Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main engagiert sich sowohl in der Betroffenenhilfe, unter anderem mit dem Demenzzentrum „StattHaus Offenbach“, als auch in der Förderung von Grundlagen- und Versorgungsforschung zur Demenz.
Seit 2006 vergibt die Stiftung den mit 100.000 Euro dotierten Alzheimer-Forschungspreis, mit bislang 25 ausgezeichneten Forschenden. Zudem wurden seitdem 40 Stipendien an den wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben.
Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens wurde 2020 erstmals ein Sonderpreis für herausragende Publikationen im Bereich Demenzforschung für Nachwuchsforschende des DZNE ausgeschrieben. Seitdem erfolgt die Vergabe jährlich in enger Zusammenarbeit mit dem DZNE.
Die Preisverleihungen finden traditionell im Rahmen wissenschaftlicher Fachveranstaltungen statt, etwa dem Eibsee-Meeting „Cellular Mechanisms of Neurodegeneration“, das unter Leitung von Prof. Jonas Neher (DZNE München und Ludwig-Maximilians-Universität München) internationale Expertinnen und Experten zusammenbringt. Die Veranstaltung wird von der Hans und Ilse Breuer-Stiftung in Kooperation mit dem DZNE und dem Exzellenzcluster SyNergy ausgerichtet und finanziert.
2023 wurden die Publikationspreise erstmals in Frankfurt im Rahmen der stiftungseigenen Veranstaltung „Demenz – Reise einer Veränderung“ verliehen. Der Alzheimer-Forschungspreis wurde 2025 erstmals im Rahmen einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung des DZNE und der Stiftung in Bonn vergeben. Zudem fördert die Stiftung seit 2020 den jährlichen Kongress des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung.
Quelle: Hans und Ilse Breuer-Stiftung










