Umweltschutz
Labexchange fördert junge Forscher
Die Labexchange Foundation hat Studenten an der Universität Stuttgart einen PCR-Cycler als Spende überreicht. Damit unterstützt die Stiftung ein Projekt zur Entwicklung eines biologischen Rohrreinigers.
Eine Gruppe von insgesamt zehn Studenten hatte die Sitftung um Unterstützung für die Teilnahme am größten studentischen internationalen Biotechnologie-Wettbewerb gebeten: iGEM (International genetically engineered machine) vereint und fördert fachübergreifend Bereiche der synthetischen Biologie, Bioinformatik und Systembiologie und wurde 2004 vom MIT (Massachusetts Institute of Technology) ins Leben gerufen. Erstmals nimmt nun auch die Universität Stuttgart an diesem Wettbewerb teil.
Den PCR-Cycler im Gebrauchtwert von 1.250 € benötigen die Studenten für ihr Projekt „Light up the pipe“. Bei der Spendenübergabe durch Stiftungsgründer Dr. Wolfgang Kuster an der Universität Stuttgart stellte das Forschungsteam sein Projekt vor. Die Studenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen enzymbasierten biologischen Rohrreiniger zu entwickeln, der umweltverträglicher sein soll als bisher eingesetzte chemische Reiniger. Der Fokus liegt auf dem Abbau von keratinhaltigen Abfällen wie Haare sowie Seifenreste und Fettpartikel. Für Ihr Projekt wollen die Studenten einen sogenannten Biobrick (standardisierter, aus DNA bestehender Baustein der synthetischen Biologie) entwickeln, der Keratinasen/ Lipasen/ Esterasen enthält und so kombiniert, dass entsprechende Verschmutzungen und Abfälle auf biotechnologische Art und Weise nachhaltig abgebaut werden können.
Mit viel Engagement und Ehrgeiz tragen die Studenten mit ihrem gemeinnützigen Forschungsprojekt zur Verbesserung des Umweltschutzes bei. Die Förderung solch innovativer Ideen, die ökologische und nachhaltige Aspekte berücksichtigen, liegt der Labexchange Foundation nach eigenen Angaben besonders am Herzen.











