Geschäftsjahr 2013

Clariant mit profitablem Wachstum

Clariant, ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie, gab heute für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 6,076 Mrd. CHF im Vergleich zu 6,038 Mrd. CHF im Vorjahreszeitraum bekannt. Dies entspricht einem Wachstum von 4 % in Lokalwährungen und 1 % in Schweizer Franken. Das organische Umsatzwachstum von 4 % war fast ausschliesslich auf höhere Absatzmengen zurückzuführen. Der regionale Umsatz in Lokalwährungen entwickelte sich überwiegend positiv, litt jedoch 2013 stark unter ungünstigen Währungseffekten. Diese ergaben sich grösstenteils aus der Abwertung von Währungen der Schwellenmärkte gegenüber dem Schweizer Franken.

"Clariant hat 2013 gute Fortschritte erzielt. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wurde die zunehmende operative Stärke des Unternehmens deutlich. Nach der Veräusserung mehrerer Geschäftseinheiten verfügt Clariant nun über ein ausgewogenes Portfolio und ist zu einem rentableren, weniger konjunkturabhängigen Akteur in der Spezialchemie geworden", so CEO Hariolf Kottmann.

In Lateinamerika verzeichnete Clariant in Lokalwährungen mit 16 % ein starkes Wachstum. Der Umsatz in Asien stieg in Lokalwährungen um 3 % infolge eines Umsatzwachstums von 10 % im Schlüsselmarkt China. In Nordamerika führten die Belebung der Industrienachfrage und günstige Wetterbedingungen zu einem Umsatzplus von 6 % in Lokalwährungen. Die stabile Entwicklung in Deutschland, das zweistellige Wachstum in Osteuropa und eine leichte Konjunkturerholung in den südeuropäischen Ländern resultierten in Europa in einem Umsatzplus von 2 % in Lokalwährungen.

Das EBITDA vor Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten stieg um 5 % auf 858 Mio. CHF, verglichen mit 817 Mio. CHF im Vorjahr. Die dazugehörige EBITDA-Marge verbesserte sich auf 14,1 % (gegenüber 13,5 % im Geschäftsjahr 2012) und veranschaulicht so allmählich das Ergebnispotenzial des Unternehmens. Der operative Cash-flow aus betrieblichen Aktivitäten erreichte 301 Mio. CHF, verglichen mit 468 Mio. CHF im Vorjahr. Der Cash-outflow aus den ersten sechs Monaten wurde erwartungsgemäss durch den in der zweiten Jahreshälfte 2013 generierten Cashflow wieder ausgeglichen. Die Nettoverschuldung ging auf 1,500 Mrd. CHF zurück und war somit niedriger als im Vorjahr mit 1,789 Mrd. CHF. Der Rückgang war aufgrund niedriger Erlöse und verspäteter Zahlungen im Zusammenhang mit der Veräusserung einiger Geschäftseinheiten geringer als geplant. Der Verschuldungsgrad des Unternehmens (Nettoverschuldung geteilt durch Eigenkapital) verbesserte sich jedoch auf 54 % im Vergleich zu 67 % im Jahr 2012.

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"2014 wird ein Jahr des organischen Wachstums in den vier Geschäftsbereichen sein. Dadurch werden wir uns unserem mittelfristigen Ziel annähern, Clariant in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen mit einer EBITDA-Marge zwischen 16 % bis 19 % im Jahr 2015 und darüber hinaus zu positionieren", so der Ausblick von Clariant CEO Hariolf Kottmann auf das laufende Jahr.

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