Cluster-Offensive Bayern

IBB Netzwerk: Geschäftsstelle des Clusters für Industrielle Biotechnologie

Die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH) verlegte zum 1. November 2019 ihren Firmensitz von Martinsried nach München. Mit diesem Schritt stellt das Unternehmen die Weichen für die Zukunft, denn zum 1. Januar 2020 wird es vom Bayerischen Wirtschaftsministerium als Cluster für Industrielle Biotechnologie in die Cluster-Offensive Bayern aufgenommen.

Das Team der IBB Netzwerk GmbH in der Bayerischen Vertretung in Brüssel beim politischen Workshop 'Advanced Biofuels - Towards Renewable Energy Transition in Europe'. V.l.n.r: Dr. Christopher Timm, Dr. Laura Kleinknecht, Dr. Elisabeth Vogt, Prof. Dr. Haralabos Zorbas, Dr. Wilfried Peters, Katrin Härtling-Tindl (nicht im Bild: Angelika Distlbacher). © Photographer Veldeman

Nach über zehn Jahren aktiven Technologietransfers im Bereich der Industriellen Biotechnologie und Nachhaltigen Ökonomie wird die IBB Netzwerk GmbH damit Teil der aktuell insgesamt 17 geförderten Cluster der Cluster-Offensive Bayern und realisiert als Schnittpunkt zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Politik nachhaltiges Wirtschaften in Süddeutschland. Bereits seit Juni 2008 treibt die IBB Netzwerk GmbH den Technologietransfer im Bereich der Industriellen Biotechnologie und Nachhaltigen Ökonomie voran. Gerade bei Schlüsseltechnologien, die an den Schnittstellen von etablierten Branchen entstanden sind, spielt die Vernetzung von Fachleuten eine große Rolle. Nur so ist es möglich, neue, innovative und nachhaltige Produkte und Verfahren auf den Markt zu bringen. Um diese Entwicklung zu unterstützen, ist die IBB Netzwerk GmbH in vielen verschiedenen Tätigkeitsfeldern aktiv.

So pflegt und erweitert das Netzwerkunternehmen stetig sein interdisziplinäres Kompetenznetzwerk mit aktuell über 100 registrierten Mitgliedern aus Bayern, Deutschland und Europa. Zusätzlich bündelt die IBB Netzwerk GmbH die Kompetenzen relevanter Akteure in dedizierten Schwerpunkten wie biobasiertem und bioabbaubarem Plastik, der stofflichen Verwertung von biogenen Reststoffen und CO2, der Digitalisierung der Biotechnologie oder bei der Entwicklung von Proteinen für industrielle Zwecke.

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Den Technologietransfer verwirklicht die IBB Netzwerk GmbH dabei mit allen verfügbaren Mitteln: durch wissenschaftliche und marktrelevante Recherchen, durch die Auswahl passender Finanzierungsquellen, durch Unterstützung bei (Förder-)Anträgen oder durch das Zusammenbringen geeigneter Partner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Durch diese Tätigkeiten holte die IBB Netzwerk GmbH zusammen mit ihren Partnern in den letzten Jahren über 70 Millionen Euro an Fördermitteln nach Bayern. Insgesamt akquirierten alle Partner bereits über 100 Millionen Euro Fördermittel und investierten rund 270 Millionen Euro an Eigenmitteln in nachhaltige Produkte und Verfahren.

Cluster-Offensive Bayern mit 17 Clustern

Das Bayerische Wirtschaftsministerium setzt die Förderung der Cluster-Offensive Bayern von 2020 bis 2023 in einer vierten Förderperiode fort. Mit dem Ziel, die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft in zukunftsweisenden Branchen und Technologiefeldern Bayerns voranzutreiben, werden darin 17 Cluster mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten unterstützt.

Als neuer Impuls wird in der nächsten Förderperiode zusätzlich das Thema „Industrielle Biotechnologie“ als weitere Clusterplattform in die Förderung mitaufgenommen. Durch ihre langjährige, bewährte Arbeit in diesem Technologiefeld wird die IBB Netzwerk GmbH ab dem 1. Januar 2020 als Geschäftsstelle der neuen Clusterplattform fungieren.

Die Aufnahme des Unternehmens in die Cluster-Offensive Bayern freut besonders den Geschäftsführer, Prof. Dr. Haralabos Zorbas: „Dies ist eine klare Anerkennung unserer bisherigen Arbeit, wofür wir überaus dankbar sind. Wir erwarten, dass die offizielle Aufnahme in die Cluster-Offensive Bayern die Sichtbarkeit unserer Firma und damit unseren Wirkungskreis und den des Netzwerks erweitert – immer im Dienste einer starken nachhaltigen und umweltkonsistenten Wirtschaft in Bayern und Deutschland!“

Quelle: IBB

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