Neuen Rahmenvertrag unterzeichnet

Merck und Weizmann-Institut forschen gemeinsam

Das Darmstädter Unternehmen Merck setzt die fast 40-jährige, erfolgreiche Innovationspartnerschaft mit dem Weizmann-Institut für Wissenschaften, Rehovot, Israel, durch ein neues Rahmenabkommen fort.

Von links nach rechts: Amir Naiberg, Mudi Sheves, Stefan Oschman, Belén Garijo.

Innovationen waren der Schlüssel der fast 350-jährigen Unternehmensgeschichte von Merck und werden auch eine Hauptrolle in der Zukunft von Merck spielen. Der neue Rahmenvertrag zu Forschungskooperation und Lizenzierung wurde am 15. Februar von Stefan Oschmann, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Merck, Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Healthcare, Prof. Mudi Sheves, Vice President Technology Transfer des Weizmann-Institutes, und Amir Naiberg, CEO von Yeda, dem Auslizenzierungs-Unternehmen des Weizmann Institutes, am Institutsstandort in Rehovot unterzeichnet.

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von drei Jahren und schließt eine Option auf mehrfache, aufeinanderfolgende Verlängerungen um jeweils weitere zwei Jahre ein. „Wir konzentrieren unsere Forschungsaktivitäten im Bereich Healthcare auf die höchst vielversprechenden Felder Immunonkologie, Immunologie und Onkologie. Hier wollen wir neue Therapielösungen für ungedeckte medizinische Bedürfnisse anbieten”, sagte Oschmann. „Wir freuen uns, dass dieser neue Rahmenvertrag die ersten zwei dieser drei Bereiche abdeckt und freuen uns schon auf die ersten Projektvorschläge der ausgezeichneten Wissenschaftler vom Weizmann-Institut.”

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Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird Merck zunächst beiden Forschungsgebieten jährlich bis zu 1 Mio. Euro über den Drei-Jahres-Zeitraum zur Verfügung stellen. „Wir sind stolz, dass eine so fruchtbare Beziehung wie unsere Kooperation mit Merck jetzt verlängert wurde und wir uns in die Entwicklung von neuen innovativen Lösungen für so einschneidende Erkrankungen einbringen können, unter denen so viele Patienten auf der ganzen Welt leiden”, sagte Sheves nach der Vertragsunterzeichnung.

Merck in Israel
Merck und das Weizmann-Institut haben 1978 erste Verbindungen geknüpft. Seither gingen verschiedene Innovationen aus dieser Kooperation hervor. So sind zum Beispiel wissenschaftliche Grundlagen des umsatzstärksten Arzneimittels von Merck, Rebif® (1,8 Mrd. Euro im Jahr 2014) zur Behandlung von Multipler Sklerose, wie auch des Krebsmedikamentes Erbitux® (Umsatz 2014: 0,9 Mrd. Euro) im angesehenen israelischen Weizmann-Institut erforscht worden. Merck beschäftigt in Israel an seinen Standorten in Yavne, Herzliya, Rehovot und Jerusalem über 300 Mitarbeiter, zumeist Wissenschaftler. Der Fokus der Aktivitäten in Israel liegt auf der Herstellung biotechnologischer Produkte für den Life-Science-Markt, Forschung und Entwicklung für Healthcare-Anwendungen sowie Materialentwicklung für Displays.

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