Unternehmensentwicklung
Sartorius Campus wächst: Neues Produktionsgebäude offiziell eröffnet
Der Biopharma- und Laborzulieferer Sartorius hat vor rund 250 Gästen, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, ein neues Produktionsgebäude für Laborinstrumente offiziell eröffnet. Der rund 42 Mio. Euro teure Neubau ist Teil des "Sartorius Campus". In dem etwa 25.000 Quadratmeter großen Gebäude im Göttinger Industriegebiet Grone stellen rund 450 Mitarbeiter Laborgeräte wie Waagen, Reinstwassersysteme und Feuchtemessgeräte her.
Das Produktionsgebäude, an dem sich das Land Niedersachsen und der Bund zusammen mit 4,2 Millionen Euro beteiligt haben, ist die größte Einzelinvestition des Sartorius Campus. Insgesamt investiert Sartorius bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2018 rund 500 Mio. Euro in den Campus.
Die neue Konzernzentrale vereint zwei Göttinger Standorte und bietet außer mehr Kapazitäten für Produktion und Administration auch eine attraktive Arbeitsumgebung. Das rund 170 000 Quadratmeter große Areal kann künftig noch erweitert werden.
Bisher auf verschiedene Betriebsstätten verteilte Fertigungsbereiche sind in dem Neubau unter einem Dach zusammengefasst: die Teilefertigung, der Prototypenbau, das Kalibrierungszentrum, eine vergrößerte Ausbildungswerkstatt und die Administration. Knapp 7000 Quadratmeter Glasfläche bieten viel Tageslicht in allen Bereichen; ein modernes Bürokonzept erlaubt effektives Arbeiten. Da in dem Gebäude auch Präszisionswaagen kalibriert werden, ist es gegen Temperaturschwankungen und durch ein entkoppeltes Fundament gegen Vibrationen geschützt.
Anfang 2017 hatte der Bau den Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2017 in der Kategorie Hochbau gewonnen. Die Jury des Preisstifters bauforumstahl e.V. lobte die Konstruktion als Sinnbild für die Dynamik und Solidität der Laborwaagen, die darin produziert werden. Sartorius strebt eine Zertifizierung des Neubaus durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an.










