Viele Informationsangebote beim Tag der offenen Tür

15000 Besucher im Industriepark Höchst

"Heute war ich das erste Mal im Industriepark. Es war interessant zu sehen, was hier alles erforscht und hergestellt wird", sagt Martina Möglich, eine von rund 15000 Besuchern, die am 20. September beim Tag der offenen Tür im Industriepark Höchst dabei waren.

In den Laboren von Provadis zeigten die Provadis-Auszubildenden den Besuchern anschaulich, wie spannend Lernen sein kann. (Bild: Infraserv Höchst)

Unter dem Motto "Industriepark Höchst - live und direkt erleben" boten die Industriepark-Unternehmen ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit vielen Informationen und Gelegenheiten, die Menschen und ihre vielfältigen Arbeitswelten am Chemie- und Pharmastandort kennenzulernen. Zudem gab es ein buntes Unterhaltungsprogramm. Ein Highlight war in diesem Jahr das Riesenrad. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, aus 40 m Höhe den Ausblick auf den Industriepark zu genießen.

Vielfältiges Informationsangebot für die Nachbarn des Industrieparks

"Der Dialog mit unseren Nachbarn ist uns sehr wichtig. Darum freuen wir uns, am Tag der offenen Tür informative Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und der Industrie zu bieten", sagt Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst. "Im Industriepark Höchst werden viele Produkte wie beispielsweise Medikamente, Kunststoffe oder Pflanzenschutzmittel entwickelt und hergestellt. Zudem bietet der Industriepark große Ausbildungschancen sowie gute Rahmen- und Arbeitsbedingungen und ist ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für das Rhein-Main-Gebiet", so Vormann. 90 Unternehmen forschen und produzieren am Standort, rund 22000 Menschen arbeiten hier.

Anzeige

Betriebsbesichtigungen boten Einblicke in Forschung und Industrie

Wie werden Pflanzenschutzmittel entwickelt und Schmerzmittel hergestellt? In welchen Produkten des Alltags werden Technische Kunststoffe aus dem Industriepark eingesetzt? Wie werden Farbpigmente hergestellt, die Autolacken, Druckfarben oder Kunststoffen den richtigen Ton geben? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen gab es im Industriepark Höchst. 11 Betriebe der Unternehmen Bayer CropScience, Celanese, Clariant, Infraserv Höchst, Provadis und Sanofi waren für die Besucher geöffnet und zeigten, was einer der größten Forschungs- und Produktionsstandorte der Chemie- und Pharmabranche in Deutschland alles zu bieten hat. Großen Andrang gab es auch bei den einstündigen Rundfahrten durch den 4,6 km² großen Standort.

Die ganze Vielfalt des Industrieparks im "Erlebnispark der Industrie"

Die ganze Vielfalt des Industrieparks und seiner Produkte wurde bei Informationsständen der Unternehmen und einem bunten Infotainment-Programm im "Erlebnispark der Industrie" auf dem Gelände der Infraserv-Tochter Provadis präsentiert. Dort waren auch Infraserv Logistics und Kuraray mit Informationsständen vertreten. Im "Erlebnispark der Industrie" zeigten die Industriepark-Unternehmen, wie Produkte der Chemie und Pharmazie das Leben bunter, angenehmer und sicherer machen und in welchen Bereichen des täglichen Lebens sie zu finden sind.

Viele Mitmach-Aktionen und "Chemie für Kinder"

Der Tag der offenen Tür war wieder ein gelungenes Event für die ganze Familie: Es gab viele Mitmach-Aktionen und Vorführungen mit Experimenten, die für Menschen jeden Alters geeignet waren. In der Provadis-Werkstatt konnten die Besucher selbst tätig werden und unter professioneller Anleitung verschiedene Werkstücke bearbeiten. Speziell für die kleinsten Besucher gab es eine Kindererlebniswelt mit Hüpfburg und die Mitmach-Aktion "Chemie für Kinder". Auf der Open-Air-Bühne wurde ein buntes Programm mit Infotainment, Live-Musik, Tanz- und Showacts dargeboten und beim Gewinnspiel wurden Preise verlost. Mit vielen interessanten Eindrücken und zahlreichen Andenken machten sich die Gäste am Nachmittag auf den Heimweg. Besonders eindrucksvoll war der Tag der offenen Tür für Besucher, die zum ersten Mal die ganze Vielfalt des Industrieparks erleben konnten.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuer Eigentümer

Domo-Chemiewerk in Leuna gerettet

Das Chemiewerk Domo Caproleuna in Leuna wird nicht stillgelegt. Eine von InfraLeuna und Leuna-Harze gegründete Auffanggesellschaft hat den Standort übernommen und damit 436 Arbeitsplätze gesichert. Zugleich hat das zuständige Gericht das...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren