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Zeiss-Gruppe mit Umsatz-Plus

Währungseinflüsse begünstigen Ergebnis

Die Zeiss-Gruppe erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 (Halbjahresstichtag: 31. März) ein leichtes Umsatzplus: So stieg der Umsatz um 6 % (bereinigt um Sondereffekte wie Währungseinflüsse: 1 %) gegenüber dem Vorjahr auf 2,206 Mrd. Euro (1. Halbjahr 2013/14: 2,074 Mrd.). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit 191 Mio. Euro mehr als 25 Mio. über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Sondereffekte liegt das EBIT rund 10 Mio. (minus 6 %) unter dem Vorjahreswert (1. Halbjahr 2013/14: 166 Mio.).

„Bei vergleichbar gerechneten Währungskursen liegen wir hinter unseren eigenen ambitionierten Zielsetzungen zurück“, erläutert Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG.

„Die günstigen Währungseinflüsse haben uns Rückenwind gegeben. Jedoch liegen wir bei vergleichbar gerechneten Währungskursen hinter unseren eigenen ambitionierten Zielsetzungen“, relativiert Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, die guten Zahlen des Halbjahresabschlusses 2014/15.

Beim Geschäft mit Halbleiterfertigungstechnologie verbuchte Zeiss durch den zyklusbedingten Nachfragerückgang auf dem Halbleitermarkt einen Umsatzrückgang. Dieser wird in Summe durch die Umsatzentwicklung des Zeiss-Direktgeschäfts kompensiert. Dazu zählt das Geschäft mit Messtechnik, Mikroskopen, Medizintechnik, Augenoptik und Consumer Optics.

Programme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
„Um im zunehmenden Wettbewerbsdruck unsere Spitzenstellung zu sichern, müssen wir die organische Wachstumsdynamik und unsere Kostenposition deutlich verbessern“, sagt Kaschke zur Ertragsentwicklung der Unternehmensbereiche. „Wie zuletzt in der Augenoptiksparte werden wir in weiten Teilen des Unternehmens die bereits unter dem Namen Compete laufenden Programme zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit intensivieren oder neu starten.“ Darüber hinaus werden gezielte Zukäufe geprüft.

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Zeiss erzielt knapp 90 % seines Umsatzes außerhalb Deutschlands. Den größten Teil davon erwirtschaftet der Konzern in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika). Im ersten Halbjahr 2014/15 erreicht der Umsatz hier 739 Mio. – das sind vergleichbar gerechnet 2 % mehr als im Vorjahr (711 Mio.). In Deutschland liegt der Umsatz mit 268 Mio. Euro knapp 5 % über dem Niveau des Vorjahres (256 Mio.).

Die Nettoliquidität liegt zum Stichtag 31. März 2015 bei 288 Mio. Euro und damit über 100 Mio. über dem Wert zum Geschäftsjahresschluss 2013/14 (30.9.2014: 187 Mio.). Das Eigenkapital des Konzerns ist im Vergleich zum Geschäftsjahresschluss 2013/14 (30.9.2014: 1,249 Mrd.) um rund 13 % auf 1,092 Mrd. Euro gesunken. „Der Rückgang des Eigenkapitals sowie der Eigenkapitalquote auf 20 % – trotz fast dreistelligem Konzernergebnis – ist eine direkte Folge der aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase überproportional gestiegenen Pensionsrückstellungen“, sagt Finanzvorstand Thomas Spitzenpfeil.

Zum Halbjahresstichtag (31. März 2015) beschäftigt Zeiss weltweit 25287 Mitarbeiter. Das sind rund 2 % mehr als im Vorjahr (31. März 2014: 24.791). Dieser Anstieg sei ausschließlich auf kurzfristige Einstellungen im Unternehmensbereich Vision Care zurückzuführen, um eine derzeit größere Nachfrage nach Brillengläsern in einigen Märkten bedienen zu können. In allen anderen Bereichen ist die Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr konstant bis leicht rückläufig.

Ausblick: insgesamt stabile Entwicklung
Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2014/15 rechnet Zeiss mit einem moderaten weltweiten Wirtschaftswachstum mit regional unterschiedlichen Ausprägungen. „Wir gehen für das laufende Geschäftsjahr – bei gleichbleibender Währungsentwicklung – insgesamt von einer stabilen Umsatzentwicklung der Zeiss Gruppe und einer leicht rückläufigen EBIT-Rendite aus.

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