Infrarotkamera GasFindIR HSX

Detektion von Gaslecks

FLIR Systems bringt mit der GasFindIR™ HSX die Nachfolgerin der weltweit ersten Infrarotkamera heraus, die Gaslecks sofort visualisieren kann. Dazu gehören Methan, Benzol-Derivate und andere leicht flüchtige organische Verbindungen (VOCs), die mit herkömmlicher Kameratechnik nicht detektierbar sind.

Viele Industriegase und chemische Verbindungen sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen und schwer zu detektieren. Diese Chemikalien werden aber tagtäglich in großen Mengen transportiert und verarbeitet. Jetzt gibt es eine neue Lösung, mit der chemische und petrochemische Werke Gaslecks einfach und schnell aufspüren können.

Die herkömmliche Methode zum Aufspüren leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) an Armaturen im Betrieb basiert hauptsächlich auf der Toxic Vapor Analyzer- (TVA) oder „Schnüffel”-Technologie. Auf der Suche nach Gasleckagen kontrolliert dabei ein Prüfer alle relevanten Anlagenteile an vorher markierten Stellen. Laut einer vom American Petroleum Institute durchgeführten Studie stammen 84 % aller Lecks von weniger als 1 % der Ausrüstung. Das bedeutet, dass Unternehmen den größten Teil ihrer Inspektionsverfahren den 99 % funktionierenden, sicheren und leckfreien Bereichen widmen müssen.

Die bestehenden Technologien weisen darüber hinaus eine Reihe von Nachteilen auf:

  • Sie setzen Mitarbeiter, die auf der Suche nach Lecks sind, unsichtbaren und potenziell gefährlichen Chemikalien aus.
  • Wind oder andere Wetterfaktoren können dazu führen, dass Gas und Dämpfe zerstreut werden, so dass die Genauigkeit der Messungen leidet.
  • „Punktuelle“ Lösungen geben nur Auskunft über den Zustand an den Punkten, an denen aus nächster Nähe gemessen wird.
  • Chemische Verbindungen können leichter oder schwerer als Luft sein, so dass genaue Messungen außerhalb des direkten Arbeitsbereichs des Prüfers kaum möglich sind.
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Die optische Bildgebung mit Infrarotkameras wie der GasFindIR HSX bietet eine Vielzahl von Vorteilen, da mit ihr wesentlich schneller als mit herkömmlichen Verfahren ein größerer Bereich erfasst werden kann und die Erkennung auch in Bereichen erfolgt, die sich mit Kontaktmessgeräten nur schlecht erreichen lassen. Lecks werden im Infrarotbild als Rauchfahne dargestellt. Wenn aus sicherer Distanz ein Leck gefunden wurde, kann mithilfe eines TVA-Geräts die Gaskonzentration quantifiziert werden.

GasFindIR HSX arbeitet in Echtzeit. Neun wählbare Empfindlichkeitsstufen (je nach Temperaturbedingungen) und ein zusätzlicher „High-Sensitivity-Modus“ ermöglichen deutliche Visualisierungen von Gasleckagen. Diese Videobilder können auf jedem tragbaren Video-Aufnahmemedium archiviert, dokumentiert und anschließend per E-Mail verschickt werden.

Den intelligenten Kern der Kamera bildet ein gekühlter Indium-Antimonid-(InSb-)Detektor mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Mit einer Stoßfestigkeit von bis zu 40 G und einem Gewicht von etwas mehr als 2 kg ist diese handgehaltene Infrarotkamera ein praktisches und robustes Gerät für die Anwendung in industriellen Bereichen. Mit ihrer Hilfe können z.B. kilometerlange überirdische Rohrleitungen aus fahrenden Fahrzeugen überprüft oder Tanklager aus sicherer Entfernung auf Gaslecks kontrolliert werden.

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