Partikelzähler
Messgerät für Prüffelder
Mit dem neuen Partikelzähler APCplus präsentiert AVL ein kompaktes, intelligentes und wartungsfreundliches Messgerät für die stetig wachsenden Anforderungen in Prüffeldern. Die beiden Gerätelinien mit der Bezeichnung Advanced und Certification bieten den jeweils optimalen Funktionsumfang für Ihren Anwendungsbereich.
Im automobilen Entwicklungsprozess hat sich die Messung der Partikelanzahl als feste Größe etabliert. Ziel ist es, die gesundheitsgefährdenden Feststoffpartikel in einem Bereich zwischen 23 nm und 1 µm zu erfassen. Um den mit über 700 weltweit im Einsatz befindlichen Geräten bestens etablierten AVL Partikelzähler weiterzuentwickeln, wurde gemeinsam mit ausgewählten Entwicklungspartnern der spezifische Kundeneinsatz des Messgeräts analysiert.
Daraus wurden zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung erarbeitet: Neben der Anforderung höchstmöglicher Sensitivität bei der Messung von Fahrzeugen der Emissionsklasse Euro 6 mit Partikelfilter rückten weitere Themen in den Mittelpunkt, wie bsp. der effiziente Betrieb bei höchster Prüffeldauslastung sowie die bestmögliche Reproduktion von real aufgenommenen Straßenfahrten auf dem Prüfstand. Zudem zeigte sich bei der Analyse eine Verschiebung des Einsatzgebietes vom Rollenprüfstand mit CVS-Anlage (APCplus Certification) hin zum Motorprüfstand mit Rohabgasemissionen (APCplus Advanced).
Beim APCplus garantiert eine große Palette an intelligenten Selbstdiagnosefunktionen einen störungsfreien Betrieb und hohe Geräteverfügbarkeit im Prüffeld. Optimale Zugänglichkeit, intelligente Schnellwechselvorrichtungen und hocheffiziente Vorfilter für verringerte Ablagerungen an stark belasteten Bauteilen im Abgasstrang tragen nachhaltig dazu bei, die Betriebskosten zu senken.
Und auch bei der Bewältigung aktueller Entwicklungsziele für die kommende Emissionsgesetzgebung Euro 6c, bei der erstmals die Partikel-Anzahlmessung im realen Fahrbetrieb (Real Driving Emissions, RDE) vorgeschrieben ist, bietet der APCplus viele Vorteile und die deutlich beschleunigte digitale Datenkommunikation ermöglicht eine optimale Auflösung von dynamischen Ereignissen und Emissionsspitzen. Zudem erlaubt eine beheizte Probenentnahme mit Diagnosefunktion am Probeneinlass den sicheren Betrieb bei kurzzeitigen Temperaturen bis zu 1000 °C und einem Druck bis zu 2000 mbar.










