Für die Elementanalytik
Waschlösung für Probeneintragssystem
Das Unternehmen "Inorganic Ventures" hat die Waschlösung "ICP-TRUE-RINSE" für die Atomspektroskopie (AAS, ICP-OES, ICP-MS) entwickelt, um besonders "klebrige" Elemente aus dem Probeneintragssystem wieder auszuwaschen. Dazu gehören insbesondere die Elemente der "leichten Platinmetalle": Ruthenium (Ru), Rhodium (Rh), Palladium (Pd) sowie die "schweren Platinmetalle": Osmium (Os), Iridium (Ir), Platin (Pt). Diese Elemente spielen in der Geologie, der Katalysatortechnologie oder auch der Pharmazie eine besondere Rolle oder werden in der Recycling-Industrie aus Elektroschrott oder aus Kfz-Katalysatoren wiedergewonnen.
Eine kontinuierliche analytische Überwachung und akkurate Analyse dieser Elemente ist nur dann möglich, wenn hohe Blindwerte vermieden werden. Zusätzlich hat sich die Waschlösung auch für andere kritische Elemente wie Gold (Au) und Quecksilber (Hg) bewährt. Alle genannten Elemente lassen sich durch Waschlösungen, die mit HNO3 angesäuert wurden, nicht oder nur sehr zeitaufwendig wieder auswaschen, da sie an allen Wänden des Probeneintragssystems adsorbiert werden. Bei der Waschlösung "ICP-TRUE-RINSE handelt es sich um eine 2 %-v/v-HCl-Lösung, die mit 0,5 % w/v Thioharnstoff versetzt wurde. Die Waschlösung ist sofort einsatzbereit und muss nicht weiter verdünnt werden.
Die Spülzeit hängt dabei von den Elementen und Konzentrationen der Analysenprobe ab sowie von der Art des verwendeten Proben-Einführungssystems und der Durchflussrate der Spüllösung. Die Spülzeit kann recht schnell ermittelt werden, indem man die Instrumentensignale der Elemente, bei denen Auswaschprobleme zu erwarten sind, während des Reinigungs-Intervalls überwacht, bis sie wieder zur Grundlinie zurückkehrt sind. Entsprechend sollte die Spülzeit ausgewählt werden. Die Waschlösung ist zu Testzwecken kostenfrei in 125-ml-Flaschen über Spetec erhältlich.
Quelle: Spetec














