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Polysilizium-Industrie

Neuer Report von Bernreuter Research

Nach der Betriebsaufgabe von fast 40 Herstellern wird sich die Polysilizium-Industrie bis 2014 langsam vom Überangebot auf dem Markt erholen. Im Jahr 2015 könnten bereits die Vorzeichen für eine neue Polysilizium-Knappheit auftauchen. Dies ist eines der Ergebnisse des neuen Marktforschungsreports The 2012 Who’s Who of Solar Silicon Production, den Bernreuter Research Ende September am Rande der 27. Europäischen Photovoltaik-Konferenz in Frankfurt/Main vorgestellt hat. Polysilizium, der Rohstoff für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie, überschwemmte 2011 den Markt; die Produktionsmenge von 255 000 t überstieg die Nachfrage um 25 000 t.

Das Szenario der künftigen Nachfrage, das Bernreuter Research entwickelt hat, ist ambitionierter als die Prognosen anderer Analysten. "Mehrere Indikatoren, die wir erforscht haben, deuten auf eine neu installierte Photovoltaik-(PV-)Leistung von bis zu 37,5 GW im Jahr 2012 hin", sagt Johannes Bernreuter, Chef von Bernreuter Research and Autor des neuen Reports. Der Marktforscher untersuchte 72 Analysten-Prognosen zur weltweit neu installierten PV-Leistung von 2008 bis einschließlich 2011. Er fand heraus, dass der Durchschnitt der Prognosen mehr als 30 % unter den tatsächlichen Ergebnissen lag.

Wie in der Basis-Edition von The Who’s Who of Solar Silicon Production (2010) hat Bernreuter Research den Fortschritt von zehn Polysilizium-Produktionsverfahren gründlich analysiert. Während die meisten neuen Ansätze nicht den Sprung in die kommerzielle Produktion schaffen werden, versprechen Technologien, die auf Monosilan basieren, eine ernsthafte Konkurrenz zum etablierten Siemens-Prozess. Eine andere Alternative, aufbereitetes metallurgisches Silizium, muss ihren Nutzwert erst noch beweisen: „Der optimale Bereich von ausreichender Siliziumqualität zu niedrigen Kosten ist sehr klein“, sagt Johannes Bernreuter.

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Weitere Informationen:

http://www.bernreuter.com

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