Screening-Service
Evaluierung von Genotoxizität
Mit einem neuen Screening-Service von Merck, Darmstadt, lassen sich Eigenschaften von Substanzen, die für ihre Genotoxizität und ihren Wirkmechanismus bestimmend sind, jetzt genauer vorhersagen.
Der Screening-Prozess nutzt die Durchflusszytometrie, um pharmazeutische Verbindungen, Agrarchemikalien, Aroma- und Duftstoffe sowie Konsumgüter schnell und effizient auf Klastogene, Aneugene und nicht-genotoxische Stoffe (CAN) zu testen. Mithilfe der Testergebnisse können Hersteller schädliche Substanzen schon während der Produktentwicklung verwerfen oder unerwünschte Eigenschaften in einem frühen Stadium reduzieren.
„Der neue Service CAN MultiFlow™ ermöglicht die schnellere Evaluierung von Verbindungen im Hinblick auf ihr Gefährdungspotenzial, so dass Arzneimittel, Kosmetika, Aroma- und Duftstoffe sowie andere Chemikalien langfristig sicherer für Verbraucher werden“, erläutert Andrew Bulpin, Leiter Strategisches Marketing & Innovation für Process Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck.
Anders als andere Tests analysiert der CAN MultiFlow™-Hochdurchsatz-Assay in einem einzigen Durchgang mehrere Biomarker (p53, hH2AX und Phospho-Histon H3), die mit DNA-Schäden in Verbindung stehen. Dieses Modell bietet genauere Prognosen zur Genotoxizität und kann so helfen, falsch positive Ergebnisse und andere fehlerhafte Informationen zu verhindern, durch die eigentlich sichere Verbindungen von der weiteren Entwicklung ausgeschlossen werden könnten.
Der CAN MultiFlow™ Assay basiert auf dem MultiFlow™ Kit von Litron Laboratories. Aktuell bietet nur Merck diesen Service in den USA an.
Zusammen mit dem neuen Leistungsangebot verfügt Merck laut eigenem Bekunden über das modernste und umfassendste Spektrum der Branche an Lösungen für die Evaluierung von Genotoxizität: von der Entdeckung bis zur Optimierung von Leitsubstanzen und von der behördlichen Beurteilung bis zur Rettung problematischer Wirkstoffe.











