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Tensiometer K100 in verbesserter Variante

Histologie in 3DNeue Färbemethode ermöglicht Nano-CT-Aufnahmen von Gewebeproben

Prof. Franz Pfeiffer montiert eine Probe am Nano-CT-Gerät

Bislang werden Gewebeproben von Patienten für histologische Untersuchungen in dünne Scheiben geschnitten. Das könnte sich in Zukunft ändern: Ein interdisziplinäres Team TUM hat eine Färbemethode entwickelt, die es erlaubt, dreidimensionale Gewebeproben mit dem ebenfalls kürzlich an der TUM entwickelten Nano-CT-Gerät zu untersuchen.

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MaterialanalytikTensiometer bis 300 °C

Krüss bringt sein Force Tensiometer K100 jetzt in einer modernisierten Variante mit der neuen Software Advance auf den Markt und hat darüber hinaus zwei neue Temperiereinheiten für das Messinstrument entwickelt.

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Materialanalytik: Tensiometer bis 300 °C

Die Software Advance ist als universelle Plattform für alle Messinstrumente von Krüss ausgelegt und unterstützt ab sofort auch das High-End-Tensiometer K100. Advance bildet den logischen Workflow wissenschaftlicher Messungen auf einer intuitiven Benutzeroberfläche ab. Zum breiten Methodenumfang für das K100 zählen neben Standardmethoden zur Grenz- und Oberflächenspannung von Flüssigkeiten auch eine vollständig automatisierte CMC-Messung sowie Verfahren zur Charakterisierung der Benetzbarkeit von Festkörpern und Pulvern bis hin zur Bestimmung von deren freier Oberflächenenergie. Parallel zum Software-Release bietet auch das Messinstrument technische Neuerungen, beispielsweise einen Sensor, der das Schließen der Türen zur Probenkammer registriert.

Advance steuert die Messabläufe mit Hilfe von vorbereiteten Automationsprogrammen, welche die manuellen Schritte auf ein notwendiges Minimum reduzieren. Die Messtätigkeit kann so ohne weitere Anpassungen sofort beginnen. Die Prozeduren können aber auch ohne Programmierkenntnisse intuitiv modifiziert oder für gänzlich andere Abläufe neu erstellt werden.

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Die Automationsprogramme arbeiten Hand in Hand mit den vielfältigen softwaregesteuerten Komponenten des K100 sowie dessen Sensoren. Beispielswiese kann das Schließen der Messkammer die nachfolgenden Ablaufschritte der Messung initiieren, ohne dass der Anwender dies bestätigen muss. Oder der integrierte Rührer schaltet sich im Laufe der Prozedur ein und wieder aus, um vor der Messung die Probe zu homogenisieren. Im Zuge einer Messung der kritischen Mizellkonzentration (CMC) wird mit Hilfe spezieller Micro Dispenser sogar die Konzentrationsreihe erstellt, so dass die gesamte Analyse bis hin zur Auswertung der Messkurve vollautomatisch erfolgt.

Neu im Programm für das K100 sind zwei Temperiereinheiten für unterschiedliche Bereiche. Die Temperature Control Unit TJ50 nutzt den Peltier-Effekt für tensiometrische Messungen zwischen -15 und 130 °C. Der Temperiermantel der Einheit verfügt über einen elektromagnetischen Rührer, der für eine schnelle Homogenisierung der Probentemperatur sorgt. Zum TJ50 gehört auch eine Kühleinheit für das Peltier-Element, so dass keine separate Gegenkühlung erforderlich ist.

Gänzlich neue Aufgabengebiete für die Tensiometrie erschließt die elektrisch beheizte Temperiereinheit TJ60, die schnell und zuverlässig Zieltemperaturen bis 300 °C erreicht. Sie ermöglicht beispielsweise Messungen der Oberflächenspannung von Polymerschmelzen oder Bitumen. Mitgelieferte Einweg-Probengefäße aus Aluminium lösen das Problem hartnäckiger Verschmutzungen. Darüber hinaus kann durch Anschluss eines Inertgases die Oxidation der Proben unterbunden werden.

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