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Forschende des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf um Prof. Dr. Carsten Sachse stellen ein Verfahren vor, das die Kryo-Elektronenmikroskopie mit einer sonst in der Materialforschung genutzten Methode kombiniert.
Tiefe Einblicke in die Struktur der Tight Junctions haben nun Forschende vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie mit Hilfe der Mikroskopietechnik STED gewinnen können und damit grundlegende Mechanismus für alle Epithelbarriere-Eigenschaften beschrieben.
Der Einsatz von Mikroskopen in Laboren zur Analyse von beispielsweise Zellkulturen und Gewebeschnitten ist gängige Praxis. Biologische Experten werten dabei Bilder aus, um Rückschlüsse auf die zu untersuchende Probe zu erhalten.
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen führten eine Studie zur transmissionselektronenmikroskopischen Untersuchung von 2D-Polymeren durch: Sie untersuchten das Auflösungsvermögen im Zusammenhang mit verschiedenen Elektronenbeschleunigungsspannungen und fanden so die „beste“ Spannung für besonders hoch aufgelöste TEM-Bilder heraus.
Die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Markus Sauer (Rudolf-Virchow-Zentrum und Biozentrum) und Dr. Gerti Beliu (Rudolf-Virchow-Zentrum) der Universität Würzburg hat eine „Photoswitching Fingerabdruck“-Methode entwickelt, mit der dynamische Wechselwirkungen mit anderen Molekülen in der Zelle optisch dargestellt werden können.
Für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Biofabrikation erhält Professor Jürgen Groll den Senior Investigator Award 2022. Das ist die höchste Auszeichnung der International Society for Biofabrication.
Eine internationale Kollaboration unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern und der University of Queensland in Australien zeigt in einer Studie, dass chemische Verbindungen mit speziellen Metallen effektiv gegen Pilzinfektionen wirken können. Weiterhin soll eine Initiative zum Testen zahlreicher chemischer Verbindungen die Wirkstoffsuche beschleunigen.
Memmert stellt ein Gerät der eigenen Marke m360 vor, das im Hinblick auf Modernisierungs- und Automatisierungsbedürfnisse von Laboren entwickelt wurde: einen Brutschrank mit integriertem Förderband, für den ein Cobot die Proben bereitstellt.
Um die Leistungsfähigkeit von Laboren zu steigern, werden derzeit immer mehr Roboter in Labore integriert. So übernimmt jetzt ein Robotersystem beim Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg die Probenzuführung für die Analyse von Futtermitteln.
Im Dechema-Positionspapier werden die Auswirkungen von Miniaturisierung, Automation und Digitalisierung auf Labore und die Entwicklung von biotechnologischen Prozessen und Produkten beschrieben.
Bei den CUP Laboratorien unternahm man kontinuierlich Schritte zur Digitalisierung in verschiedenen Bereichen und Prozessen. Inzwischen werden die meisten Unternehmensprozesse in einem LIMS abgebildet – vom Probeneingang bis zu Befunderstellung und Dokumentenversand.
Beim Unternehmen „bAhead“ wurde eine Lösung konzipiert, die Labormitarbeitende unterstützen kann. Das Kernelement ist ein kleiner kollaborierender Roboterarm namens Buddy, der Geräte bedienen oder auch Pipettieren und logistische Prozesse übernehmen kann.
Ein Forschungsteam der Universität Bayreuth unter der Leitung von Prof. Dr. Birte Höcker hat ein computerbasiertes Modell zur Verarbeitung natürlicher Sprachen erfolgreich auf die Proteinforschung angewendet.
Die Eppendorf Gruppe erweitert ihren Standort in Jülich mit dem Neubau eines hochmodernen Multifunktionsgebäudes, das in besonderem Maße auf Nachhaltigkeit und digitalisierte Prozesse ausgelegt wird.
Univ.-Prof. Dr. Christoph Herwig wurde für den Agilent Thought Leader Award ausgewählt, wie Agilent Technologies bekanntgab. Herwig forscht an der TU Wien im Bereich Bioverfahrenstechnik. Mit der Auszeichnung werden insbesondere seine Arbeiten zur Digitalisierung von Bioprozessen gewürdigt.
Eine Studie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zeigt den Stand der Digitalisierung in Prüflaboren und Zertifizierungsstellen in Deutschland.
Der Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden hat den Körber-Preis für die Entdeckung eines neuen Zustands biologischer Materie erhalten.
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