
Forschung zu Angsterkrankungen (www.labo.de)
Größte genetische Studie zu Angstsymptomen zeigt genetische Grundlagen von Angst
Forschende analysierten die DNA von nahezu 700.000 Menschen und entdeckten zahlreiche neue genetische Faktoren, die mit Angstsymptomen verbunden sind.

Materialforschung (www.labo.de)
Graphen für Ionen durchlässig gemacht
Durch die gezielte Einführung von Defekten in ein zweilagiges Nanographen-System ist es Würzburger Chemikern gelungen, die Passage von Halogenid-Ionen zu kontrollieren. Sie zeigen neue Perspektiven für Anwendungen in Wasserfiltration und Sensorik.

Bedeutung von Selen-Proteinen (www.labo.de)
CRISPR-Cas9 und Massenspektrometrie in der Krebsforschung
Mithilfe von Massenspektrometrie und CRISPR-Cas9-basierter Genomik zeigt eine aktuelle Studie der Universität Würzburg, wie ein entscheidendes Enzym die Produktion von Selen-Proteinen im Körper unterstützt – eine Entdeckung, die neue Strategien für die Behandlung von Krebs bei Kindern bieten könnte.

Röntgen stirbt vor 100 Jahren (www.computer-automation.de)
Revolutionär für Medizin und Technik
Was Professor Röntgen abends bei Experimenten im Labor in Würzburg zufällig entdeckt, revolutioniert die Wissenschaft. 100 Jahre nach seinem Tod durchleuchten Forscher mit den nach ihm benannten Strahlen aber nicht nur Menschen.

Ausstellung und Online-Vorträge (www.labo.de)
Röntgen-Jubiläumswoche findet in reduzierter Form statt
Vor 125 Jahren entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen an der Universität Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Es wird eine Ausstellung und Online-Vorträge geben.

Methionin-Einlagerung auf natürlichem Wege (www.labo.de)
Verformbares Protein sorgt für Verstärkung in der Spinnenseide
Spinnenseide enthält ein außergewöhnliches Protein, wie Wissenschaftler der Universität Würzburg herausgefunden haben. Mit Hilfe einer bisher kaum beachteten Aminosäure erzeugt es eine hohe Bindungsstärke. Bei der heute schon industriell produzierten Spinnenseide werden die herausragenden mechanischen Eigenschaften des natürlichen Vorbilds bislang nicht erreicht. Das könnte sich jetzt ändern.

Neue Studie (www.industrial-production.de)
Akzeptanz für Roboter am Arbeitsplatz sinkt
Die Menschen in Europa stehen Robotern heute ablehnender gegenüber als noch vor fünf Jahren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Julius-Maximilian-Universität Würzburg und der Johannes Kepler-Universität Linz.

Weiteres Rhodopsin charakterisiert (www.labo.de)
Das dritte "Auge" der Algen
Einen ungewöhnlichen neuen Lichtsensor haben Wissenschaftler in Grünalgen entdeckt. Er löst eine Reaktion aus, wie sie auch im Auge des Menschen abläuft.

Fortschritt in der hochauflösenden Mikroskopie (www.labo.de)
Zellstrukturen originalgetreu abbilden
Liefert die Expansionsmikroskopie originalgetreue Bilder von Zellstrukturen? Das war bislang nicht sicher. Ein europäisches Forscherteam konnte nun zeigen, dass diese Methode tatsächlich zuverlässig funktioniert.

Mikro-RNA als potenzieller viraler Biomarker (www.labo.de)
Aktive Infektion mit Herpesviren nachweisen
Herpesviren wie HHV-6 können viele Jahre unbemerkt in menschlichen Zellen schlummern. Werden sie wieder aktiv, droht Gefahr. Jetzt haben Würzburger Wissenschaftler einen Weg gefunden, die aktiven von inaktiven zu unterscheiden.

Rezeptor-Aktivierung im Hochdurchsatz messen (www.labo.de)
Nützliche Messmethode für die Arzneimittelforschung
Forscher der Universität Würzburg haben eine Methode entwickelt, mit der sich die Aktivierung von Rezeptoren in kürzester Zeit messen lässt. Das könnte die Entwicklung neuer Arzneistoffe beschleunigen.

Optische Mikroskopie (www.labo.de)
Stage-Diving mit Biomolekülen
Physiker aus Dresden und Würzburg haben eine neuartige Methode für die optische Mikroskopie entwickelt. Mit Hilfe biologischer Motoren und einzelner Quantenpunkte erzeugen sie ultra-hochaufgelöste Bilder.

1,5 Millionen für die Erforschung der Myc-Proteine
Bei vielen Tumoren des Menschen ist ein bestimmtes Gen übermäßig aktiv. An diesem Gen forscht Elmar Wolf. Der Europäische Forschungsrat hat ihm dafür einen „Starting Grant“ über 1,5 Millionen Euro verliehen. Wolf ist Molekularbiologe am Lehrstuhl für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Würzburg.

Mit Zuckermolekülen Tumore aufspüren
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben eine komplexe Zuckerstruktur synthetisiert, die spezifisch an das Tumorprotein Galectin-1 andockt. Das könnte einmal dabei helfen, Tumore frühzeitig zu erkennen und zielgenau zu bekämpfen.

Regenerative Medizin (www.labo.de)
Elektroaktive Polymermikrofasergerüste
Elektroaktive Materialien stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts, das die Volkswagenstiftung mit gut 700000 Euro finanziert. Diese Materialien könnten in der Sensorik völlig neue Anwendungen ermöglichen, aber auch die Herstellung von Geweben und Organen in der regenerativen Medizin beflügeln.

Systemimmunologie (www.labo.de)
Neue Max-Planck-Forschungsgruppe in Würzburg
Das Immunsystem erforschen: Dieses Ziel verfolgt an der Universität Würzburg eine neue Max-Planck-Forschungsgruppe. Ihr Aufbau beginnt in diesen Tagen.

Schlafkrankheit: Enzym macht Hoffnung auf Therapieansatz
Forschende der Uni Würzburg haben in den Erregern der afrikanischen Schlafkrankheit ein interessantes Enzym entdeckt: Sie vermuten, dass es ein gutes Ziel für Medikamente abgeben könnte.

Ehrendoktorwürde (www.labo.de)
Otmar D. Wiestler von Uni Würzburg ausgezeichnet
Die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg hat Professor Otmar D. Wiestler die Ehrendoktorwürde verliehen. Wiestler steht seit 2015 als Präsident an der Spitze der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Insekten-Sanitäter (www.labo.de)
Ameisen retten ihre Verletzten
Im Reich der Ameisen gibt es ein einzigartiges Rettungswesen: Kommt es im Kampf zu einer Verletzung, ruft die verwundete Ameise um Hilfe. Sie wird dann zurück ins Nest getragen und verarztet.

3D-Scanner (www.industrial-production.de)
Fertigungsstraßen vor dem Modellwechsel digitalisieren
Wie muss eine Fertigungsstraße in der Automobilproduktion für einen Modellwechsel umgerüstet werden? Bisher ließ man Styropormodelle der neuen Autotypen durch die Fertigung laufen, um Engstellen und andere Hindernisse zu finden. Zeitgemäßer scheint die hier beschriebene Lösung von Andreas Nüchter und seinem Team.

Kampf dem Herpes (www.labo.de)
Millionen für die Virenforschung
Was passiert, wenn Herpesviren menschliche Zellen befallen, untersucht Prof. Lars Dölken. Für seine Arbeit hat er jetzt einen mit rund 2 Mio. Euro dotierten Preis des Europäischen Forschungsrats erhalten.

Topologische Isolatoren (www.labo.de)
Elektronenautobahn im Kristall
Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien.

Pflanzenphysiologie (www.labo.de)
Wie ein Pilz das Immunsystem hemmt
Der Pilz Piriformospora indica besiedelt die Wurzeln unterschiedlichster Pflanzen. Das können Orchideen, Tabak, Gerste oder sogar Moose sein. Dabei dringt er zwar in die Wurzeln ein, schädigt die Pflanzen damit aber nicht.

Hungerbremse mit Nebenwirkungen
Neurogenetiker der Universität Würzburg haben bei der Taufliege ein Peptid entdeckt, das einen starken Einfluss auf das Fress- und Schlafverhalten ausübt. Gleichzeitig steht es mit der Inneren Uhr der Insekten in Verbindung.

Energieforschung (www.labo.de)
Schneller Energietransport zwischen ungleichen Partnern
Chemiker der Universität Würzburg haben unterschiedliche Farbstoffmoleküle miteinander zu Aggregaten vereint und dabei überraschende Eigenschaften entdeckt. Ihre Entdeckung könnte dazu beitragen, Sonnenlicht für die Energiegewinnung noch effektiver zu nutzen.

Forschungsprojekt CarbonCat (www.labo.de)
Mit Diamant den Klimawandel bekämpfen
Den Ausstoß von Kohlendioxid auf umweltfreundliche Art und Weise reduzieren und dabei gleichzeitig wertvolle Rohstoffe produzieren: Das ist das Ziel eines neuen, bundesweiten Forschungsprojekts. Mit dabei ist die Würzburger Professorin Anke Krüger.

Überprüfung von Gesundheitsrisiken (www.labo.de)
Zellkulturen auf dem Prüfstand
Wie gut sind Zellkulturen, wenn man damit die von Chemikalien ausgehenden Gesundheitsrisiken überprüfen will? Das erforscht ein Team am Lehrstuhl für Toxikologie in Kooperation mit der BASF SE und anderen Partnern.

Immun-Neuropathien (www.labo.de)
Neue Ursache entdeckt
Würzburger Neurologen haben Antikörper entdeckt, die an der Entstehung bestimmter Formen von Nervenleiden beteiligt sind. Damit konnten sie auch den Weg für eine erfolgreiche Therapie dieser Krankheiten aufzeigen.

Ein Überangebot lässt Zellen entarten
Was bringt gesunde Zellen dazu, sich in Tumorzellen zu verwandeln und unkontrolliert zu vermehren? Wissenschaftler der Universität Würzburg haben die Rolle eines besonderen Proteins in diesem Prozess untersucht – und dabei die Antwort auf einen alten Streit gefunden.

Wie Pflanzen darauf wachsen können
Die zunehmende Versalzung von Böden ist für die Landwirtschaft weltweit ein Problem. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben jetzt untersucht, wie Pflanzen die Salzaufnahme regulieren.

Proteinbewegungen präzise beobachten (www.labo.de)
Licht im Maschinenraum eines Helferproteins
Bewegungen in Proteinen mit hoher Orts- und Zeitauflösung zu beobachten: Das ermöglicht eine neue Technik, die Wissenschaftler der Universität Würzburg entwickelt haben.

Venusfliegenfalle hat Geschmack (www.labo.de)
Vom Opfer zum Angreifer
Die fleischfressende Venusfliegenfalle ist eine erstaunliche Pflanze: Sie erkennt ihre Beute am Geschmack. In ihren Zellen gibt es ähnliche Strukturen wie im Darm des Menschen.

Schädel-Hirn-Verletzungen (www.labo.de)
Blutgerinnsel verschlimmern Hirnverletzungen
Wenn bei einem Unfall das Gehirn verletzt wird, weiten sich die Schäden in den Tagen danach noch aus. Dafür sind offenbar Blutgerinnsel verantwortlich, wie ein Forschungsteam der Uni Würzburg herausgefunden hat.

Stammzellenforschung (www.labo.de)
Bioreaktor soll Stammzellen für Therapien bringen
Stammzellen in so großer Zahl züchten, dass man damit Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer behandeln kann: Auf dieses Ziel arbeitet Medizinprofessor Frank Edenhofer hin. Er kooperiert dabei mit dem Pharmakonzern Merck Millipore SAS.

Alkoholkontrolle (www.labo.de)
Neue Laser für Polizei und Petrochemie
Blitzen statt blasen – dieses Prinzip könnte zukünftig bei Verkehrskontrollen zum Einsatz kommen: Physiker der Uni Würzburg haben einen Laser entwickelt, mit dem sich Alkohol in der Fahrerkabine eines Autos messen lässt.

Elektrische Signale in Pflanzen messen (www.labo.de)
Blattläuse als lebende Strommessgeräte
Haben Pflanzen eine Art Nervensystem? Das ist nicht leicht herauszufinden, weil es keine guten Messmethoden gibt. Würzburger Pflanzenforscher nahmen Blattläuse – und entdeckten, dass Pflanzen auf verschiedene Schädigungen jeweils reagieren.

Klimakiller Internet entschärfen (www.labo.de)
Informatiker erhält Google Research Award
Mit dem Google Research Award erhalten Prof. Samuel Kounev und sein Wissenschaftlerteam einen Preis für ihre Forschung. Die Informatiker setzten sich mit ihrem Projekt zur effizienteren Serverauslastung gegen 800 Bewerber durch.

Genom der Bettwanze entschlüsselt (www.labo.de)
Auf der Spur eines lästigen Blutsaugers
Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es gelungen, das Genom der Bettwanze zu entschlüsseln. Daran beteiligt waren auch Neurogenetiker des Biozentrums der Universität Würzburg.

Fluoreszenzmikroskopie (www.labo.de)
Neun verschiedene Zellstrukturen auf einen Streich
Fortschritt für die biomedizinische Bildgebung: Im Biozentrum der Uni Würzburg wurde die Fluoreszenzmikroskopie so weiterentwickelt, dass sich jetzt bis zu neun verschiedene Zellstrukturen gleichzeitig markieren und abbilden lassen.

Pflanzenphysiologie (www.labo.de)
Venusfliegenfalle kann zählen und rechnen
Die fleischfressende Venusfliegenfalle plant ihre Ernährung sorgfältig: Sie kann zählen, wie oft ein Insekt sie berührt, und sie berechnet daraus den Aufwand für die Verdauung. Das haben Pflanzenwissenschaftler der Uni Würzburg entdeckt.

Molekulare Infektionsbiologie (www.labo.de)
Neues Kapitel der Infektionsforschung
Eine Studie an der Universität Würzburg könnte die Infektionsforschung einen großen Schritt voran bringen. Die Wissenschaftler konnten erstmals detailliert zeigen, welche Gene im Verlauf einer Infektion in Erreger und Wirtszelle aktiv werden.

Parasitische Goldwespen (www.labo.de)
Chemische Tarnung imitiert Körpergeruch ihrer Wirte
Dank eines speziellen Tarnkleids können parasitische Wespen unbemerkt in fremden Nestern schmarotzen. Die Geschädigten haben im Lauf der Evolution offenbar darauf reagiert, wie Würzburger Biologen berichten.

Stoffwechselweg macht Brusttumore aggressiver
Forscher der Universität Würzburg haben einen Stoffwechselweg aufgeklärt, der zu bewirken scheint, dass Brusttumore aggressiver werden. Die Studie identifiziert zudem mögliche Angriffspunkte für neue Krebsmedikamente.

Biomarker für Multiple Sklerose entwickelt
Patienten mit Multipler Sklerose werden beim Ausbruch der Krankheit meist „ins Blaue hinein“ behandelt. Erstmals scheint jetzt eine Blutanalyse zu zeigen, welches der zwei wichtigsten Medikamente sich für welche Patienten besser eignet.

Entropy-Piano-Tuner (www.labo.de)
Neue Software stimmt Klaviere
Per Software ein Klavier stimmen: Zwei Physiker von der Universität Würzburg machen es möglich. Ihre Entwicklung mit dem Namen „Entropy-Piano-Tuner“ stellen sie kostenfrei im Internet zur Verfügung.

Quantenbillard mit Hybridteilchen
Physikern der Universität Würzburg ist es erstmals gelungen, ein besonderes chaotisches System in der Quantennatur abzubilden und zu untersuchen.

Fress-Zellen als Krankheitsverstärker (www.labo.de)
Neuer Therapieansatz gegen erbliche Erkrankung der Nerven
Wissenschaftler der Universität Würzburg haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Therapie gegen ein erblich bedingtes Nervenleiden entdeckt. Dabei greifen sie nicht auf gentherapeutische Maßnahmen zurück, sondern stoppen Fress-Zellen.
Es geht auch ohne innere Uhr
Eine innere Uhr ist nicht zwingend Voraussetzung, damit Lebewesen ihre Aktivitäten einem Tag-Nacht-Rhythmus anpassen können – zumindest unter bestimmten Bedingungen. Andere Mechanismen können den Verlust der molekularen Taktgeber kompensieren, wie Forscher der Uni Würzburg jetzt zeigen.

Neuer Syntheseweg (www.labo.de)
Arylboronate leicht gemacht
Teure und toxische Materialien in der chemischen Synthese überflüssig machen: Dieses Ziel verfolgen auch Forscher der Universität Würzburg. Einen neuen Weg dorthin beschreiben sie in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“.

Die erste elektrisch betriebene Lichtantenne der Welt
Mit elektrischem Strom eine Nanoantenne dazu bringen, Licht auszustrahlen: Das ist Physikern der Universität Würzburg als weltweite Premiere gelungen. Ihre nur 250 nm messende Lichtantenne stellen sie im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

