HPLC-System Prepline

Vorteile bei der modularen Prep-HPLC

Wie erhält man ein Produkt mit einer bestimmten Reinheit in maximaler Menge bei minimalem Zeitaufwand? Ganz klar: mit der präparativen HPLC. Hier kommt der Bereich von der Isolierung kleinster Substanzmengen z.B. für analytische Folgeuntersuchungen bis hin zur kontinuierlichen Produktion von Reinstprodukten im Tonnenmaßstab zur Anwendung. Die im Vergleich zur analytischen Chromatographie veränderte Aufgabenstellung führt trotz des grundsätzlich gleichen Aufbaus analytischer und präparativer HPLC-Systeme zu völlig unterschiedlichen Prioritäten bei den Systemspezifikationen und dem Konzept Pumpe – Probenaufgabe – Säule – Detektor – Fraktionssammler. So ist es nicht verwunderlich, dass die Bedienung älterer Systeme erheblich mühsamer ist, meist wegen viel mehr manueller Tätigkeit, also kaum Automatisierung und in der Hauptsache einer unzureichender Software, die sich ändernden Trennproblemen nicht anpassen konnte.

Mit dem Prepline-System für die Batch-Chromatographie können jetzt sowohl manuell geregelte sowie vollautomatisch gesteuerte Produktisolierungen durchgeführt werden. Egal also, ob man analytisch oder präparativ tätig ist, das Prepline-System arbeitet ansteuerungsmäßig immer mit derselben Softwarebasis, was natürlich den Service und den Lernaufwand für die Software stark reduziert.

Das System bietet Flüsse bis 1000 ml/min, eine Druckstabilität bis 400 bar, Lösungsmittelrecycling, verschiedene Detektionsprinzipien und vieles mehr. Möglich ist das alles aufgrund des modular aufgebauten Systems. Obwohl in der präparativen Chromatographie grundsätzlich isokratische Systeme bevorzugt werden, können mit den Prepline-Modulen leicht sowohl Hochdruck- als auch Niederdruckgradienten realisiert werden. Neben der üblichen Injektion mit direktem Feed auf die Säule können auch präparative Probenschleifen mit 11 bzw. 45 ml eingesetzt werden.

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