Neue Laborspüler

Mit intelligentem Spülsystem

Die neuen Laborspüler von Miele Professional sind so leistungsstark wie nie zuvor – und verbrauchen dabei weniger Wasser, Strom und Prozesschemie. Dafür sorgt ein neues intelligentes Spülsystem, das den Spüldruck in jeder einzelnen Programmphase der jeweiligen Anforderung anpasst. Zudem verfügen die Untertischgeräte über ein modulares Konzept verschiedener Beladungsträger zur Aufnahme von Laborglas unterschiedlichster Geometrie.

Leicht bedient: Die neuen Laborspüler von Miele Professional. Per Kurzwahltaste lassen sich die drei am häufigsten benutzten Programme besonders schnell anwählen. Das Display informiert über Programmparameter in der jeweils gewünschten Sprache. (Bild: Miele)

Kern der neuen Serie mit 60 und 90 cm breiten Geräten ist ein innovatives Spülsystem, das mehr Kapazität und bessere Aufbereitungsergebnisse bei gleichzeitig reduziertem Ressourceneinsatz bietet. Im Vergleich zur Vorgängergeneration können z.B. jetzt fast 400 % mehr Rundkolben und Flaschen (50 bis 100 ml Inhalt) pro Charge gespült und desinfiziert werden.

Neu ist eine patentierte, drehzahlvariable Umwälzpumpe, die den Wasserdruck in den verschiedenen Programmphasen der jeweiligen Anforderung anpasst. Dies spart Wasser und darüber hinaus Energie – und senkt, je nach Programm und Anforderung, bis zu 45 % des Verbrauchs im Vergleich zur Vorgängergeneration. Alle Heizelemente sind in der Pumpe integriert und reduzieren so das Risiko von Ablagerungen im Spülraum. In Kombination mit den glatten, per Laser verschweißten Spülraumnähten setzt dies einen neuen Standard in puncto Hygiene. Außerdem heizt die neue Pumpe das Wasser besonders schnell auf und verkürzt so die Programmlaufzeiten.

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Die Zuführung von Wasser und Trocknungsluft in die Beladungswagen wurde ebenfalls optimiert. Die Versorgung erfolgt nun aus der Geräterückwand. Die Spülflotte wird durch eine horizontale Sprüharmführung verlustarm zum Sprüharm geleitet und ermöglicht so eine effizientere Ressourcennutzung. Das Besondere: Die Ventile nicht verwendeter Korbankopplungen verschließen sich automatisch, um einen Druckverlust im Spülsystem zu vermeiden und den Wasserverbrauch insgesamt zu senken. Eine automatische Sprüharm- und Spüldruckkontrolle überwacht den ordnungsgemäßen Ablauf des Aufbereitungsprogramms und weist den Anwender frühzeitig auf gegebenenfalls auftretende Abweichungen hin.

Bei der Trocknung von Laborglas kombiniert die neue Gerätegeneration Effizienz mit Bedienkomfort. Nach Abschluss der letzten Spülphase wird der Wasserdampf aus dem Spülraum in den Dampfkondensator an der Rückseite des Gerätes geleitet und kondensiert. In Geräten mit der Ausstattung EcoDry öffnet sich nach Programmende automatisch die Tür, sobald die Temperatur im Spülraum 70 °C unterschreitet. Dadurch entweicht die restliche heiße und feuchte Luft innerhalb kurzer Zeit aus dem Spülraum: Das Spülgut trocknet zuverlässig und kühlt schnell ab.

In Modellen mit der Trocknungsfunktion DryPlus wird die im Spülraum verbleibende Feuchtigkeit von der aufgeheizten Trocknungsluft aufgenommen und durch den neuen, besonders wirtschaftlich arbeitenden Dampfkondensator nach außen geführt. Dabei verhindert ein hocheffizienter HEPA-Luftfilter Klasse H13, dass Partikel aus der Umgebungsluft in das Trocknungssystem einströmen und sich auf dem Spülgut ablagern.

In allen Geräten wird die Tür mit der neuen Funktion AutoClose automatisch zugezogen und sicher verschlossen: Dazu genügt bereits ein leichtes Anlehnen der Gerätetür. Für zusätzlichen Komfort und ein Höchstmaß an Ergonomie sorgt das neue, patentierte Salzgefäß, das sich in der Tür und nicht mehr unten im Spülraum befindet. Deshalb ist das Nachfüllen von Regeneriersalz jetzt bequem und rückenschonend im Stehen möglich.

Das hochwertige neue Bedienpanel ist Türgriff und Bedienfeld zugleich und damit eine gelungene Kombination von Design und Funktion. Die besondere Technik Touch-auf-Edelstahl ermöglicht eine sehr einfache Bedienung sowie eine leichte Reinigung. Mit kurzem Tastendruck werden die Programme ausgewählt. Dazu informiert das Display über das gewählte Programm – in der jeweils gewünschten Sprache. Die drei am häufigsten benutzten Programme lassen sich als Favoriten speichern und per Kurzwahltaste besonders schnell anwählen.

Für alle Geräte steht ein neues Konzept an Körben und Einsätzen zur Verfügung. Je nach Bedarf lassen sich die wenigen Module leicht und intuitiv zu einer Vielzahl von Kombinationen zusammenstecken. Neu ist ein besonderes Modul für die Aufnahme von großvolumigen Messzylindern. Ihre Schrägstellung im Modul bewirkt, dass Wasserreste optimal aus den Standfüßen ablaufen können und somit ein gutes Trocknungsergebnis erzielt werden kann.

Um eine lückenlose Dokumentation der Prozessdaten zu ermöglichen, können die Laborspüler in das Netzwerk beim Kunden eingebunden werden. Alternativ lässt sich bei den neuen Geräten auch ein Drucker zur Datendokumentation nutzen. Die Funktion Remote Vision bietet dem Miele Service die Möglichkeit, bei einem unerwarteten Anwenderproblem aus der Ferne schnell helfen zu können.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Anwender unter Tel: 0800/22 44 644, Fax: 0800/33 55 533 oder http://www.miele-professional.de.

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