
Ein Schlüsselprotein im Kampf gegen Alzheimer
Forschende am Max-Planck-Institut für Biochemie haben die Struktur von Clusterin entschlüsselt – ein Schlüsselprotein für Schutzmechanismen bei Alzheimer.

Forschende am Max-Planck-Institut für Biochemie haben die Struktur von Clusterin entschlüsselt – ein Schlüsselprotein für Schutzmechanismen bei Alzheimer.

Eppendorf veranstaltet den 6. Stem Cell Community Day am 4.–5. November 2025 in Kopenhagen – mit Vorträgen, Workshop und Networking rund um Stammzell-Bioprozesstechnik.

Krankheit ein- und ausschalten?
Forschende zeigen, wie Bakterien wie Yersinia enterocolitica ihre krankmachenden Mechanismen gezielt ein- und ausschalten, um sich im Körper zu verbreiten – wichtige Erkenntnisse für die Infektionsforschung.

Eine Studie der Universität Hohenheim zeigt: Eine einfache Speichelprobe kann Hinweise auf das Magen- und Dünndarm-Mikrobiom liefern und so Risiken für Entzündungen und Infektionen sichtbar machen.

Forschung für die Tumordiagnostik

Quantifizierung des Allergoid-Gehalts
Ein interdisziplinäres Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, aus den Abteilungen Allergologie und Veterinärmedizin hat einen neuartigen Labortest entwickelt, der die Bestimmung von adjuvantierten Allergoiden in Fertigarzneimitteln ermöglicht.

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin
Um die Lücke zwischen biomedizinischer Spitzenforschung und klinischer Anwendung zu schließen, arbeitet das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH; Berlin Institute of Health in der Charité) mit BioLabs, einer Plattform für Innovationslabore mit einem breiten Netzwerk an gemeinschaftlich genutzten Labor- und Büroräumen, zusammen.

Massenspektrometrie zeigt neue Auslöser für...
Eine Studie der Max Perutz Labs liefert neue Einblicke in die Signalwege der Mitophagie, einem Prozess der zellulären Selbstreinigung. Die Ergebnisse könnten auch für die Parkinson-Forschung von Bedeutung sein.

Forschende der Universitäten Bayreuth und Göttingen haben ein umfassendes Methodenpapier zur Algenkultivierung im Labor veröffentlicht - inklusive Open-Source-Tools und Troubleshooting.

Menschen mit Diabetes haben ein höheres Risiko für Darmkrebs und nach einer Erkrankung oft auch eine schlechtere Prognose. Die biologischen Mechanismen hinter diesem Zusammenhang zeigt eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Elektronenmikroskopie und biochemische...
Was passiert, wenn Proteine im Körper falsch gefaltet werden? Forschende haben mit Elektronenmikroskopie und biochemische Analysen einen wichtigen Mechanismus in Zellen entschlüsselt, der bei der richtigen Faltung hilft – mit Bedeutung für viele Krankheiten.

Biomarker mit Massenspektrometrie...
Ein Forschungsteam der Universität zu Köln hat einen neuartigen Ansatz entwickelt, um anhand von Blutproben vorherzusagen, wie schnell eine Nierenerkrankung fortschreiten wird. Die Forschenden entdeckten 29 Proteine, die mit der Abnahme der Nierenfunktion zusammenhängen.

Neuer Ansatz in der Krebstherapie
Forschende der Ruhr-Universität Bochum entwickeln einen Wirkstoff, der Krebszellen gezielt abtötet und das Immunsystem darauf trainiert, auch Metastasen im Körper zu bekämpfen.

Ein Forschungsteam hat das Enzym NNT als wichtigen Auslöser für eine besondere Form der Herzschwäche (HFpEF) identifiziert, die vermehrt bei Bluthochdruck und Adipositas vorkommt. Die Erkenntnisse könnten neue Behandlungsmöglichkeiten liefern.

MRT-Signal um 24.000-fach verstärkt
Das Uni-Startup QuantView aus Kiel entwickelt ein Kontrastmittel auf Pyruvat-Basis, das das MRT-Signal um das 24.000-Fache verstärkt. Ziel ist die frühzeitige Entdeckung von Krebszellen durch metabolische Bildgebung.

Nachtschattengewächse als Wirkstofflieferanten
Forschende der Universitäten Hannover und Bonn haben die genetische Grundlage für die Bildung medizinisch relevanter Steroide in Nachtschattengewächsen entschlüsselt. Die Erkenntnisse könnten neue Wege in der Wirkstoffentwicklung eröffnen.

Forschende am Max-Planck-Institut entwickeln mit SNAP-tag2 ein verbessertes System zur Proteinmarkierung. Es bietet schnellere Reaktionskinetik, intensivere Fluoreszenz und ist kompatibel mit STED-Mikroskopie.

Forschende zeigen mithilfe einer Kombination der Deep Visual Proteomics-Technologie mit der räumlichen Transkriptomik, wie gutartige Eierstocktumoren zu invasivem und metastasierendem Krebs fortschreiten.

Forschenden der ETH Zürich ist es erstmals gelungen, aus menschlichen Stammzellen in der Petrischale hunderte verschiedene Typen von Nervenzellen herzustellen. Damit werden sich in Zukunft neurologische Krankheiten in Zellkultur statt im Tierversuch untersuchen lassen.

Perspektiven für die Krebsfrüherkennung
Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein Verfahren entwickelt, das es erstmals ermöglicht, die zeitliche Entwicklung von Körperzellen, von denen eine Krebsgefahr ausgeht, aus einer einzelnen Gewebeprobe zu rekonstruieren.