Dilatometer
In vertikaler Bauweise
Bei der neuen vertikalen Dilatometer-Technik wird durch den Einsatz eines inkrementellen optischen Wegaufnehmers die technische Auflösung auf 1 nm erhöht. Auf Grund der hohen Auflösung ist es nicht mehr nötig, größere Proben zu verwenden. Die Kombination einer konstant hohen Auflösung und kürzeren Proben erzeugt eine höhere Messgenauigkeit, da kürzere Proben geringeren Temperaturdifferenzen unterworfen werden.
Die vertikale Bauweise ist eine sinnvolle Ergänzung zu horizontalen und optischen Dilatometern von TA-Instruments. Das vertikale Modell DIL 822 deckt nun zusätzliche Anwendungen ab, die mit bisherigen schlecht realisierbar waren. Es eignet sich beispielsweise für Sinterproben mit hohen Schrumpfraten, da keine positionsabhängige Veränderung der Längenmessung oder der anliegenden Kraft vorliegt. Die Variation der Kraft ermöglicht dem Anwender zusätzlich die Untersuchung kraftabhängigen Sinter- und Erweichungs-Verhaltens.
Darüber hinaus können fragile, pulvrige oder erweichende Proben problemlos gemessen werden ohne Gefahr einer einbrechenden oder durchbiegenden Probe. Ein weiterer Vorteil der vertikalen Bauweise ist der Entfall von Reibungen und somit der Entfall reibungsverursachter Messfehler, da keine Probenlagerung senkrecht zur Messachse vorliegt.
Vorteile:
- Linearer optischer Wegaufnehmer.
- Konstante Kraftregelung.
- Automatisches Probenanfahren.
- Sehr dynamische Öfen durch Wasserkühlung.
- Ideal für pulvrige Proben und für hohe Sinterraten.
- Wahre Differenzmessung.
- Bis zu 2300 °C als Hoch-Temperatur-Variante.












