Nanomaterialien

Charakterisierung in biologischen Umgebungen

Das hyperspektrale Dunkelfeld-Mikroskop der Firma Cytoviva ermöglicht die Bildgebung und spektrale Charakterisierung einer großen Anzahl an Nanomaterialien, ohne dass eine fluoreszente Markierung oder zeitaufwändige Vorbereitung der Proben notwendig ist.

Dunkelfeld-Mikroskop der Firma Cytoviva.

Die spezielle, patentierte Dunkelfeld-Optik liefert, verglichen mit Standard-Dunkelfeldoptiken, einen höheren Kontrast und ein dokumentiertes zehnmal besseres Signal-Rausch-Verhältnis. Das Mikroskop ist mit einem VNIR-Gitterspektrographen ausgerüstet, der eine spektrale Auflösung von 2 nm in einem Wellenlängenbereich von 400 nm bis 1000 nm hat. Dieser Spektrograph detektiert das reine Reflektionsspektrum eines jeden individuellen Bildpunktes des Mikroskopbildes. Die erhaltenen Spektren werden in spektralen Bibliotheken abgelegt und können zur quantitativen Analyse individueller Nanostrukturen herangezogen werden. Diese erlauben auch die Lokalisierung dieser Nanostrukturen in anderen Proben oder Gewebe.

Für die gleichzeitige Beobachtung von fluoreszierenden und nicht-fluoreszierenden Strukturen und Partikeln bietet die Firma Schaefer Technologie (www.schaefer-tec.com), die dieses Mikroskop vertreibt, ein Dual-Mode-Fluoreszenzmodul an.

Langzeitstudien mit lebenden Zellen lassen sich in einer geschlossenen Probenkammer durchführen, in der Temperatur, Durchfluss und Gasatmosphäre reguliert werden können. Wechselwirkungen zwischen lebenden Zellen und Nanomaterialien können so über Stunden oder sogar Tage beobachtet, verfolgt und aufgezeichnet werden.

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