Imaging

Objektiv-Serie für Life Sciences

Olympus stellt die Objektiv-Serie X Line vor, die hohe Bildqualität für verschiedenste Life-Science-Applikationen in Forschung und Klinik liefert.

© Olympus

Die Modelle zeichnen sich durch extrem dünne, auf Basis eines besonderen Polierverfahrens gefertigte Linsen aus, wodurch gleichzeitig eine hohe numerische Apertur, Planarität sowie chromatische Korrektur ermöglicht werden. Laut Hersteller lassen sich allein durch den Einsatz dieser neuen Objektive signifikante Verbesserungen erzielen und neue Applikationen erschließen, ohne das vorhandene Imaging-System austauschen zu müssen. Ob für präzise Diagnosen, beim Imaging mit großem Sehfeld (FOV), beim Mehrkanal-Fluoreszenz-Imaging, beim Image-Stitching oder bei der quantitativen Bildanalyse: Von der konstant hohen Bildqualität über das gesamte Sichtfeld profitieren die Anwender in zahlreichen Anwendungen, so der Hersteller.

Olympus erläutert die Vorteile seiner neuen Objektive so: Herkömmliche Linsen zwingen Hersteller zu der Entscheidung, entweder die Planarität, die chromatische Aberration oder die numerische Apertur zu optimieren – Faktoren, die allesamt zu hellen, hochaufgelösten Bildern beitragen. Mit den X Line-Objektiven werde für alle drei Pfeiler ein gleichermaßen optimaler Wert erzielt, was zu einer besonders hohen Bildqualität führt.

Numerische Apertur, chromatische Aberration und Planarität
Die numerische Apertur (NA) beschreibt das Vermögen eines Objektivs, Licht zu sammeln. Das bedeutet, Objektive mit hoher NA erzielen eine höhere Auflösung, bei einer kürzeren Belichtungszeit und minimierter Phototoxizität. Die ultradünnen Linsen der X-Line-Objektive weisen eine numerische Apertur von bis zu 1,45 auf – ein Wert, der üblicherweise nur von Spezialobjektiven erzielt wird. Kombiniert wird dies mit Korrektur chromatischer Aberration in einem Bereich von 400 – 1 000 nm und einer sehr guten Bildflachheit. Die chromatische Korrektur beugt einer wellenlängenabhängigen Farbverschiebung entlang der X-, Y- und Z-Achse vor und ermöglicht so Farbechtheit sowie eine hochpräzise Mehrfarben-Kolokalisation und Messung.

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Mit der Bildflachheit wird sichergestellt, dass sich das gesamte Sehfeld im Fokus befindet, was allen Anwendern zugutekommt, insbesondere aber jenen, die mit Image-Stitching oder der quantitativen Bildanalyse arbeiten.

Ob High-End- oder einfaches Mikroskop: Mit den X-Line-Objektiven lässt sich die Bildqualität merklich verbessern. Die Modelle sind mit zahlreichen Systemen kompatibel. Ein Wechsel des Anschlusses oder des Parfokalabstandes ist nicht erforderlich, was das Upgraden dieses oft unterschätzten Mikroskopieteils vereinfacht.

TIRFM und Anwendungen mit besonders hoher Auflösung
Olympus setzt sein Herstellungsverfahren auch für das Design von Spezialobjektiven ein, die speziell bei der TIRF-Mikroskopie und bei Anwendungen mit besonders hoher Auflösung eingesetzt werden. Diese UPLAPO-HR-Objektive sind die laut Hersteller einzigen plankorrigierten Apochromat-Objektive mit einer NA von 1,5 – für helle, hochaufgelöste Darstellungen.

Quelle: Olympus

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