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Analytik Jena stockt Anteile an AJ Roboscreen auf 100 % auf

Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) hat die restlichen Anteile an ihrem Tochterunternehmen AJ Roboscreen GmbH erworben und ist mit 100 % nun Alleineigentümer. Damit bindet der Jenaer Hersteller von Analysenmesstechnik, Life-Science-Instrumenten und Optoelektronik ein weiteres Tochterunternehmen stärker in den Konzern ein.

"Wir verfolgen einen ganz klaren strategischen Kurs und wollen unsere Kompetenzen im Bereich Life Science weiter ausbauen. Der Erwerb der restlichen knapp 50 % der Anteile an der AJ Roboscreen schafft die Voraussetzung, unsere Kompetenzen in der molekularen Diagnostik und Proteinanalytik mit dem im Konzern vorhandenen Know-how zu bündeln", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

Im Wachstumssegment Life Science will die Analytik Jena künftig ihren Fokus verstärkt auf das Geschäft mit Reagenzien richten, wobei die engere Einbindung des Leipziger Tochterunternehmens AJ Roboscreen GmbH eine zentrale Rolle spielen soll. Die AJ Roboscreen GmbH entwickelt diagnostische Kits, Reagenzien, Feinchemikalien und Einweg-Verbrauchsmaterialien für die standardisierte Aufreinigung und Detektion von Nukleinsäuren sowie für den Nachweis spezifischer Proteine. Die Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen, wie Parkinson oder Alzheimer, umfasst zwar einen vergleichbar noch kleinen Markt, birgt langfristig allerdings ein enormes Potenzial.

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