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ChemCologne-Region: Vorreiter durch Innovationen
Das Motto des 10. ChemCologne-Kooperationstags am 15. November 2011 lautete ¿Ressourceneffizienz durch innovative Polymere und Prozessoptimierung¿. Das Jubiläum war auch gleichzeitig ein Debüt, da die Veranstaltung erstmalig an der FH Aachen, Campus Jülich stattfand. Über 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sind der Einladung in diesem Jahr gefolgt.
Die Fachvorträge und die Podiumsdiskussion im Hörsaal sowie die begleitende Ausstellung im Hörsaalfoyer des Auditoriums bildeten das Grundgerüst des ChemCologne-Kooperationstages. In der Ausstellung informierten die Hochschulen der Region über ihre Forschungsschwerpunkte und die Unternehmen der chemischen Industrie und der chemienahen Technik gaben Informationen und Antworten auf Fragen des Berufseinstiegs. Diese Möglichkeit der "Vor-Ort-Information" fand besonderes Interesse bei den Studierenden.
In Ihren Grußworten unterstrichen Prof. Dr. Marcus Baumann (Rektor der FH Aachen), Dr. Beate Wieland (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Helmut Weihers (Vorstandsvorsitzender von ChemCologne) die übergeordnete Bedeutung der chemischen Industrie im Rheinland. Die hohe Innovationsfähigkeit der Region sorge nachhaltig für einen effizienten Umgang mit Rohstoffen und Energie. Diese Innovationsfähigkeit müsse weiter gestärkt werden und Veranstaltungen wie der Kooperationstag trügen dazu bei, im Wettbewerb weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen zu können. Erfolgreiche Beispiele der Kooperation zwischen Hochschulen und Industrieunternehmen wurden im ersten der beiden Tandemvorträge aufgezeigt: Michael Strack (InfraServ Knapsack) und Prof. Dr. Uwe Feuerriegel (Fachbereich Chemie und Biotechnologie, Lehrgebiet Verfahrenstechnik, FH Aachen) referierten über "Prozessoptimierung - erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Hochschule". Der zweite Tandemvortrag von Prof. Dr. Mang (Institutsleiter, Institut für Angewandte Polymerchemie (IAP), FH Aachen) und Dr. Sylvia Hermasch (Evonik Industries AG) behandelte das Thema nanoskalige Additive und die Dispergierung von Carbon Nanotubes.
Auf dem abschließenden Podium diskutierten Vertreter aus Industrie (Dr. Stefan Bahnmüller, Currenta; Dr. Heinrich Kemper, Bollig & Kemper; Silvana von Hayn, Basell Polyolefine) und Wissenschaft (Prof. Dr. Manfred Biselli, FH Aachen), unter der Moderation von Dr. Anne-Gret Iturriaga-Abarzua (Ineos Köln), über die Karrierewege in der Chemie- und Prozessindustrie. Die zahlreichen Zuhörer im Publikum bereicherten mit ihren Fragen die lebhafte Diskussion.
Beschlossen wurde der Jubiläums-ChemCologne-Kooperationstag mit einem regen Austausch in lockerer Atmosphäre bei Kölsch und Co. im Foyer des Auditoriums. Der diesjährige Kooperationstag hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als wichtiger Erfolgsfaktor für eine starke ChemCologne-Region sehr gut funktioniert.
Über ChemCologne:
ChemCologne ist eine Initiative mit dem Ziel, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiter zu entwickeln und sie bei in- und ausländischen Investoren noch bekannter zu machen. ChemCologne wird gefördert und unterstützt von den Chemieunternehmen der Region, dem Arbeitgeberverband Chemie Rheinland, der Stadt Köln, weiteren Städten und Kreisen, der IHK zu Köln, der Bezirksregierung Köln, Hochschulen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes NRW.INVEST sowie der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Die ChemCologne-Region erstreckt sich von Krefeld bis Bonn und von Aachen bis Wuppertal. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Agglomeration sowohl von Chemie- und Industrieparks sowie bedeutender Industrieunternehmen als auch Bildungsinstituten wie Hochschulen und Akademien aus. Sie ist mit mehr als 20 Prozent des gesamten deutschen Chemieumsatzes die stärkste Chemieregion Europas. Weitere Infos unter http://www.chemcologne.de.










