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News

European Detergents Conference

Die Fachgruppe Chemie des Waschens der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) veranstaltet vom 23. bis 24. Oktober in Fulda die European Detergents Conference (EDC) - wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der SEPAWA und im Rahmen des SEPAWA Jahreskongresses. Die EDC ergänzt und bereichert mit ihrem wissenschaftlichen Vortragsprogramm die bedeutende Veranstaltung der Wasch- und Reinigungsmittelbranche. Themenschwerpunkt der EDC sind die flüssigen Schäume in Theorie, Anwendung und Kontrolle.

Wie der Fachgruppenvorsitzende, Dr. Horst-Dieter Speckmann, in seinem Grußwort ausführt, stellt die kontrollierte Einstellung des gewünschten Schaumvolumens für den Praktiker eine besondere Herausforderung dar. "Das Thema ist in jedem Fall über den Waschmittelbereich hinaus für jeden Rohstoff- und Formulierungsentwickler interessant." In mehreren Vorträgen werden aktuelle Entwicklungen auf weiteren Gebieten der Kolloid- und Grenzflächenchemie aufgezeigt. Beispiele von Vortragsthemen sind Schäume zur Brandbekämpfung, Antischaummittel und Entschäumer, Strategien gegen Schaumprobleme oder Schaumeigenschaften von Detergenzien. In dem gemeinsam mit der SEPAWA-Fachgruppe Legislative-Umwelt-Verbraucher organisierten Konferenzteil über Nachhaltigkeit und Produktsicherheit geht es u.a. um die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe in Deutschland, um die Frage, ob Wasch- und Reinigungsmittel bei Allergien und Reizungen eine Rolle spielen, und um Innovationen bei flüssigen maschinellen Geschirrspülmitteln.

Den Förderpreis im Bereich der Grundlagenforschung bei Wasch- und Reinigungsmitteln 2012 verleiht die GDCh-Fachgruppe Chemie des Waschens anlässlich der EDC an Dr. Daniel Zehm für seine an der Universität Potsdam eingereichte Dissertation "Amphiphile Block-Bürstenpolymere - ihre Synthese durch sequentielle Anwendung von CRP-Methoden und ihre Selbstorganisation in ausgewählten Lösungsmitteln". Zehm gelang die Synthese einer neuartigen Klasse von Tensiden, den Riesentensiden, durch verschiedene Methoden der radikalischen Polymerisation. Durch Minimierung der Zahl der erforderlichen Syntheseschritte wird der Zugang zur neuen Tensidklasse, die für die Waschmittelchemie von einigem Interesse ist, deutlich erleichtert.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.sepawa.com.

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