Förderung des Wirtschaftsaustauschs

Life Science Cluster von Kawasaki und München bündeln ihre Kräfte

Die Vertreter der Biotech Cluster-Organisationen München und Kawasaki City (Japan) haben heute ein Memorandum of Understanding zur Förderung des Wirtschaftsaustausches unterzeichnet, das eine enge Zusammenarbeit für die Zukunft vorsieht.

BioM - Kawasaki haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet (Bild: BioM Biotech Cluster Development GmbH)

Das Kooperationsprogramm umfasst einen Informationsaustausch über neue Technologien, Entwicklungen in der Industrie und das akademische Potenzial jeder Region sowie einen Austausch bewährter Verfahren im Bereich des Technologietransfers und der Unterstützung von Biotechnologie-KMU. Dies wird den Weg ebnen, Partnerschaften von Industrien sowie Industrie und Hochschulen zwischen den beiden Regionen zu initiieren.

Der Bürgermeister von Kawasaki City, Norihiko Fukuda, erklärte: "Im Februar besuchte die Delegation aus Kawasaki City die Münchner Clusterorganisation BioM, ein hervorragendes Beispiel für eine weltweit führende Biotech-Cluster-Management-Organisation. Ziel war es, dessen Managementstruktur, Aktivitäten und Funktionen näher kennenzulernen, die für die Entwicklung der Clusterregion Kawasaki City genutzt werden können. Seitdem haben beide Parteien den Austausch kontinuierlich vertieft, was nun zum Abschluss dieser Vereinbarung führte. In Zusammenarbeit mit BioM, die auf eine 20-jährige Clustermanagement-Geschichte zurückblicken kann, möchten wir unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit von Stakeholdern aus beiden Regionen weiter vorantreiben - mit dem Ziel, internationale Innovationen zu schaffen."

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Die Vereinbarung zuvor von Prof. Dr. Horst Domdey, Geschäftsführer der BioM Biotech Cluster Development GmbH am 10. November im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in München im Beisein von Vertretern von Kawasaki City und des Generalkonsuls Tetsuya Kimura unterzeichnet worden.

Prof. Dr. Horst Domdey erläuterte: „Nach unseren Treffen im Juli mit dem Bürgermeister von Kawasaki City, der Keio University, dem Innovation Center of NanoMedicine und innovativen Unternehmen wie Riken Genesis und Sysmex, sind wir überzeugt, dass die Region Kawasaki ein großes Potenzial für unsere geplante Zusammenarbeit mit der japanischen Wissenschaft und Industrie im Gesundheitswesen hat. Deshalb werden wir alles daran setzen, Kooperationen zwischen unserer lokalen Biotechnologie-Industrie und geeigneten Partnern in Kawasaki City auf den Weg zu bringen.“

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie initiierte den Kontakt zwischen den beiden Clustern mit einem Treffen im Februar dieses Jahres. Das Ministerium begrüßt die Kooperationsvereinbarung und Dr. Manfred Wolter, Leiter der Abteilung Innovation, Forschung und Technologie bekräftigte: „Japan und Bayern verfügen über eine exzellente Forschung und hoch innovative Technologieunternehmen, insbesondere in den Zukunftsfeldern Digitalisierung, Industrie 4.0, smart Cities, Mobilität und Life Sciences einschließlich Medizintechnik. Ich bin überzeugt, dass sich durch die Kooperation zwischen BioM und Kawasaki City die Beziehungen zwischen Bayern und Japan weiter intensivieren und die Innovationskraft beider Volkswirtschaften gestärkt wird.“

Bei der feierlichen Unterzeichnung in München betonte Tetsuya Kimura, Generalkonsulat von Japan: „Sowohl Kawasaki als auch die Region München sind führende Biotech-Standorte in ihren Ländern. In Kawasaki hat sich "King Skyfront" durch die Nutzung der industriellen Entwicklung der Keihin Industrial Zone als internationale Drehscheibe für Life Science etabliert. Im Großraum München sind exzellente akademische Einrichtungen wie Max-Planck-Institute, LMU und TUM angesiedelt, innovative Start-ups konzentrieren sich in der Region. Ich hoffe, dass diese Vereinbarung eine wunderbare Gelegenheit für eine weitere enge Zusammenarbeit in der Biotechnologie zwischen Japan und Bayern wie Deutschland bietet.“

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