IVAM präsentiert Produktmarkt

Hightech for Medical Devices

Unter dem Motto "Hightech for Medical Devices" hat der IVAM Fachverband für Mikrotechnik einen Produktmarkt initiiert, der mit 55 Ausstellern der größte Gemeinschaftsstand der diesjährigen Compamed ist.

Mikrofluidik-Plattform für die personalisierte Krebsmedikation. © Fraunhofer IZM

Insbesondere im Bereich von medizinischen Geräten für mobile Diagnostik, Therapie und Laborequipment werden zunehmend leistungsfähige, smarte und zuverlässige Hightech-Lösungen benötigt. Aus diesem Grund wächst die Nachfrage nach der Miniaturisierung von medizinischen Komponenten weiterhin stetig.

Der vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik initiierte Produktmarkt „Hightech for Medical Devices“ ist mit 55 Ausstellern der größte Gemeinschaftsstand der Compamed 2018, die der Medica angegliedert ist. In der Halle 8a präsentieren Aussteller aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den USA, den Niederlanden, Österreich, Großbritannien, Griechenland, Belgien und Spanien ihre Produkte. Zu den Highlights und Neuheiten darunter zählen zum Beispiel biokeramische Werkstoffe, die als Knochenersatzmaterial Einsatz finden und Komponenten für die Anwendung in der Dentaltechnik und Endoprothetik, die das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS vorstellt.

Weitere Highlights sind mikro- und nanostrukturierte Bauteile, wie beispielsweise Titerplatten für Stammzellforschung von der Temicon GmbH, oder biokompatible Verkapselungen von medizinischen Implantaten und MRT-kompatible Materialien vom Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS. Auch das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM ist vertreten: Es entwickelt neue Integrationstechniken für innovative Medizinprodukte. Die Anwendungsbereiche reichen von ultraminiaturisierten Implantaten, Kathetern zur kardiovaskulären Diagnostik bis zu Wearables für die Multisensorüberwachung.

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Eine weitere Besonderheit sind die von Surfix BV vorgestellten Nanobeschichtungen, die auf anorganische und polymere Materialien sowie mikrofluidische Kanäle aufgetragen werden können und so biofunktionalisierte Oberflächen mit Anti-Biofoulding-Eigenschaften ermöglichen. Und noch eine Innovation: RFID-Komponenten für die Digitalisierung von Prozessen wie zum Beispiel in Krankenhäusern, präsentiert von Feig Electronic und microsensys.

Die CorTec GmbH zeigt Innovationen im Bereich der Neuroprothetik und ermöglicht die Kommunikation zwischen Nervensystem und Künstlicher Intelligenz. Die Brain-Interchange-Technologie ist ein implantierbares System zur Messung und Stimulation von Gehirnaktivität im Langzeit-Einsatz. ams Sensors Germany präsentiert auf der Messe ein Kleinbildkamera-Modul, welches mit einer Größe von nur 1 x 1 mm Klinikärzten klare und scharfe Bilder invasiver interner Ansichten in kompakter Größe zur Verfügung stellt.

Das EU-geförderte Projekt PoC-ID stellt auf der Messe den Prototypen eines ultrasensitiven Point-of-Care Systems für die Diagnose von RSV (Respiratory Syncytial Virus-Infektionen vor, der speziell für die Anwendung bei Säuglingen/Kleinkindern, entwickelt wurde.

Der IVAM-Produktmarkt „Hightech for Medical Devices“ und das Compamed Hightech Forum sind in Halle 8a zu finden. Ein Flyer mit einer kompletten Ausstellerübersicht und allen Vorträgen des Forums ist kostenfrei beim IVAM Fachverband für Mikrotechnik erhältlich unter www.ivam.de.

Compamed 2018: Halle 8a, Stände F19, F29, F34, F35, F39, G19, H19, H23, H29

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