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Karl-Ziegler-Preis

Helmut Schwarz wird geehrt

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigt Prof. Dr. Drs. h. c. Helmut Schwarz, Professor am TU-Institut für Chemie und Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, mit dem Karl-Ziegler-Preis. Mit 50000 Euro ist es die am höchsten dotierte deutsche Auszeichnung auf dem Gebiet der Chemie. Die GDCh ehrt Prof. Schwarz „als einen der renommiertesten physikalisch-organischen und metallorganischen Chemiker von größter internationaler Strahlkraft“, wie es unter anderem in der Begründung zur Preisvergabe heißt. Überreicht bekommt er den Preis am 30. August anlässlich des Wissenschaftsforums Chemie der GDCh in Dresden.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigt Prof. Dr. Drs. h. c. Helmut Schwarz, Professor am TU-Institut für Chemie und Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, mit dem Karl-Ziegler-Preis.

Prof. Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz wurde 1978 auf seine erste Professur für Theorie und Praxis der Massenspektroskopie an die TU Berlin berufen. Seit 1983 ist er Professor für Organische Chemie an der TU Berlin. Er ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Molekularchemie. Darüber hinaus gilt Prof. Schwarz als ausgewiesener Experte und Ratgeber der Hochschulpolitik. Helmut Schwarz war Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und von 1989 bis 2003 deren Vize-Präsident. Von 2001 bis 2007 war er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und ist seit 2008 Präsident der international agierenden Alexander von Humboldt-Stiftung. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen zeugen von seiner hohen wissenschaftlichen Expertise und Anerkennung. Er ist Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und wurde mit acht Ehrendoktorwürden ausgezeichnet.

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Als höchste Auszeichnung vergibt die von der Gesellschaft Deutscher Chemiker treuhänderisch verwaltete „Karl-Ziegler-Stiftung“ den Karl-Ziegler-Preis. Vergeben wird der Preis für herausragende Leistungen auf jenen Feldern der Chemie, die mit dem Namen Karl Zieglers durch dessen wissenschaftliches Werk verbunden sind, also insbesondere Metallorganische und Anorganische Chemie, Organische und Angewandte Chemie, Polymerchemie und Katalyse. Der Karl-Ziegler-Preis besteht aus einer Goldmedaille und einem Preisgeld in Höhe von 50000 Euro.

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