Deutsch-skandinavische Kooperation

3,6 Millionen Euro für Life-Science-Projekt HALOS

Das deutsch-skandinavische Forschungsvorhaben „Hanseatic League of Science (HALOS)“ erhält 3,6 Millionen Euro von der europäischen Gemeinschaftsinitiative Interreg. In der Kooperation soll ab 2019 in den Life Sciences unter anderem in den Bereichen der Tumorbehandlung, Antibiotikaresistenz und der Diagnostik geforscht werden.

An HALOS sind neben der Universität Hamburg wissenschaftliche und wirtschaftliche Partner aus Deutschland, Schweden, Norwegen und Dänemark beteiligt. Besonders profitieren wird der Verbund dabei von der Zusammenarbeit der vier großen Forschungseinrichtungen „MAX IV“, „European Spallation Source (ESS)“, „Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY“ und „European XFEL“, deren Strahlungsquellen neuartige Untersuchungen ermöglichen werden.

Während die Universität Hamburg bereits seit 2016 eine strategische und thematische Partnerschaft mit der Universität Lund unterhält, ist es das erste Mal, dass ein Interreg-Projekt der Region „Öresund-Kattegat-Skagerrak“ Deutschland mit einbezieht. Neben der Universität Hamburg, DESY und dem European XFEL sind auch die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Hamburg beteiligt.

Im Rahmen von HALOS, das an der Universität Hamburg von der Biophysikerin Prof. Dr. Arwen Pearson geleitet wird, sind insgesamt 41 sogenannte „short seed projects“, also Forschungsvorhaben mit sechs Monaten Laufzeit, vorgesehen. Zudem wird es Austauschprogramme für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forumsveranstaltungen der beteiligten Regionen geben. Prof. Pearson: „Die Förderung bedeutet eine große Chance für die Life-Science-Community in Hamburg sowie in Süd-Skandinavien. Wir können die herausragende Infrastruktur der Regionen so optimal nutzen.“

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Interreg ist ein seit 20 Jahren laufendes Programm des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“, mit dem die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Mitgliedsstaaten sowie den benachbarten Nicht-EU-Ländern gestärkt werden soll.

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