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Merck und Plastic Logic entwickeln gemeinsam eine neue Generation organischer Halbleiter

Die Merck KGaA und die Plastic Logic GmbH haben am 13. April Pläne für die gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Vermarktung neuer organischer Halbleiter von Merck in den Displays von Plastic Logic vorgestellt. Produktion und Markteinführung dieser neuen Materialien sind für 2011 vorgesehen. Merck hat kürzlich das Chilworth Technical Centre, sein Forschungszentrum für Chemie in Southampton, Großbritannien, erweitert. Dabei wurden neue Laboratorien gebaut, um die Entwicklung von Display-Materialien auf der Basis der organischen Elektronik zu intensivieren. Im Rahmen des jetzt bekannt gegebenen Projekts hat Plastic Logic in zusätzliche Produktionsanlagen investiert, um die Einführung der neuen lisicon®-Materialien von Merck in die Massenproduktion zu beschleunigen.

Funktionale Materialien von Merck werden bereits in der Herstellung der flexiblen ePaper-Displays für den QUE¿ proReader eingesetzt, dem ersten Consumer-Produkt von Plastic Logic, das im Januar auf der International Consumer Electronics Show 2010 vorgestellt wurde.

Die zur Spitzenklasse gehörenden neuen hoch leistungsfähigen lisicon-Materialien von Merck ermöglichen höhere Geräteleistungen und vereinfachen zugleich das Herstellungsverfahren von Plastic Logic für die ePaper-Displays. "Merck freut sich sehr, Plastic Logic als einen der Innovationsführer bei Consumer-Geräten der nächsten Generation mit papierartigen Displays unterstützen zu können", erklärte Dr. Klaus Bofinger, Leiter des Bereichs Advanced Technologies bei Merck. "Mit der Erfolgsbilanz und Erfahrung von Merck bei der Markteinführung neuer Display-Technologien sehen wir in der Zusammenarbeit mit Plastic Logic einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung von Displays auf der Basis der organischen Elektronik."

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Konrad Herre, Geschäftsführer der Plastic Logic GmbH in Dresden, erklärte: "Wir sind sehr glücklich, diese Kooperation mit Merck bekannt geben zu können. Diese Ausweitung unserer gemeinsamen Aktivitäten wird es uns ermöglichen, unter Einsatz einfacherer Herstellungsverfahren noch leistungsfähigere künftige Display-Technologien auf der Basis der organischen Elektronik zu entwickeln."

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