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Sieger des Huber Technology Prize 2010 "Zukunft Wasser"

"Unser Wasser ist sicher". Das gilt für viele Regionen dieser Welt, aber bei Weitem nicht für alle. Es gilt daher für die Zukunft, "Neue Lösungen für alte, uns bereits bekannte Probleme" zu finden und einzusetzen.

Bild (v.l.): Iain Clark, Dr. Paritam Kumar Dutta und Dr. Kilian Langenbach mit Dr.-Ing. E.h. Hans Huber, Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Prof. Dr. mult. Peter A. Wilderer und Dr.-Ing. Grambow.

Der von der Huber-Technology-Stiftung für das Jahr 2010 international ausgeschriebene Huber Technology Prize "Zukunft Wasser" war auf diese Aufgabenstellung ausgerichtet. Zahlreiche Studenten aus dem In- und Ausland haben dazu Ideen, Vorschläge und ausgearbeitete Projektarbeiten eingereicht. Die international zusammengesetzte Jury aus Prof. Dr. mult. Peter Wilderer, Institute of Advanced Studies on Sustainability, Prof. Dr.-Ing. Peter Cornel, TU Darmstadt, Prof. Dr. Goen Ho, Murdoch University Australien und Prof. Dr.-Ing. Franz Bischof, Hochschule Amberg-Weiden bestehend, hatte es nicht leicht, ihre Wahl zu treffen. Am 16.09.2010 wurden die Sieger während der IFAT 2010 im Beisein zahlreicher Gäste im Rahmen einer feierlichen Preisübergabe von MDgt. Dr. Grambow aus dem Bayerischen Umweltministerium bekannt gegeben. Die Begrüßung zu dieser Veranstaltung hielt Herr Egetenmeier, Geschäftsführer der Messe München. Dr. Hans Huber legte in seiner kurze Ansprache die Ziele der Stiftung dar und Dr. Fritz Brickwedde, Generalssekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt referierte kurz über das Thema "Wasser. Intelligent nutzen und nachhaltig schützen".

Den 3. Platz und ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro erreichte Herr Iain Clark vom Department of Civil and Environmental Engineering der University of California aus Berkeley. Das Thema seines Wettbewerbsbeitrags lautete "Bio-electrically Stimulated Microbial Oxyanion Reduction". Damit stellte er eine energieeffiziente Methode auf Basis elektrochemischer Prozesse vor, die es ermöglicht, unerwünschte Stoffe wie z.B. Perchlorat, Arsen oder Nitrat aus Grundwasser zu entfernen. Aus Deutschland kommt der Preisträger des 2. Platzes. Herr Dr. Kilian Langenbach von der TU München, Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft sicherte sich mit seinem Beitrag "New insights into the impact of key process parameters on bacteria removal lay the basis for optimized design recommendations" das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Es gelang ihm, im Rahmen seiner Doktorarbeit die wissenschaftlichen Grundlagen zu schaffen, um die ablaufenden Prozesse im Langsamsandfilter besser zu verstehen und die Bemessung in der Zukunft zu verbessern. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro wurde der 1. Sieger, Herr Dr. Paritam Kumar Dutta, geboren in Bangladesch und vom Advanced Water Management Centre (AWMC) der University of Queensland aus Australien, bedacht. Sein eingereichter Beitrag beschäftigte sich mit "Electrochemical Removal and Recovery of Sulfide from Wastewater: Microbial Interactions and Process Development" und hatte die Entwicklung eines energieeffizienten Verfahrens zur Entfernung von Sulfid aus Abwasser und dessen Rückgewinnung als Wertstoff zum Schwerpunkt.

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