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Zentrum für Batterieforschung in Dresden expandiert

Das Zentrum für Batterieforschung in Dresden kann einen weiteren Erfolg vermelden. 8 Mio. Euro Fördermittel des Bundes fließen in den nächsten 3 Jahren in die Landeshauptstadt, um die materialwissenschaftliche und prozesstechnische Forschung und Entwicklung für elektrische Energiespeicher weiter voranzutreiben.

Mit den vom Bund bereitgestellten Mitteln können 72 Personenjahre (864 Personenmonate) Wissenschaftler an mehreren außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der TU Dresden finanziert werden. Das Verbundvorhaben wird vom Fraunhofer IWS Dresden, Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Eckhard Beyer, koordiniert.

Im Mittelpunkt des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Jülich betreuten Projektes BamoSa (WING-Zentrum: Batterie - mobil in Sachsen) steht die Entwicklung von Materialien und Fertigungskonzepten für kobaltfreie Lithium-Ionen-Zellen sowie die Entwicklung von neuen Materialien und Zellkonzepten für Lithium-Schwefel-basierte Zellen. Die Arbeiten werden in 3 instituts- und einrichtungsübergreifenden Forschergruppen durchgeführt und widmen sich den Themen Zellmorphologie, Zelldesign und -analytik sowie Zellprozessierung. Die Ergebnisse werden in 3 Industrievorhaben validiert.

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Beschichtung von Elektroden im Rolle-zu-Rolle-Verfahren: Die Forscher haben jetzt das Design von Anode und Kathode für Lithium-Schwefel-Batterien optimiert. (Bild: Jürgen Jeibmann / Fraunhofer IWS Dresden)

Mit dem Verbundprojekt BamoSa wird die erfolgreiche und bewährte Kooperation der Dresdner Fraunhofer-Institute mit der TU Dresden, den Leibniz-Instituten IFW und IPF sowie mehreren Forschungs-GmbHs weiter ausgebaut. So können Themen multidisziplinär bearbeitet und direkt in die Industrie transferiert werden. Die deutschen und insbesondere sächsischen Unternehmen partizipieren an den neuen Erkenntnissen im Bereich der Batterieforschung, die ihnen unmittelbar und umfassend zur Verfügung stehen. Darüber hinaus führt die Integration von Doktoranden aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen in die Forschergruppen zur Ausbildung dringend notwendiger Fachkräfte im Bereich der Batterieentwicklung. Das stärkt die Unternehmen am Standort Deutschland zusätzlich.

Der Wandel von der durch fossile Energieträger geprägten Mobilität hin zur Elektromobilität gehört weltweit zu den bedeutendsten Herausforderungen. Deutschland will zum Leitanbieter von Elektrofahrzeugen werden. Bis 2020 sollen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Deshalb ist es das Ziel der BMBF-Fördermaßnahme "ExcellentBattery", exzellente Batterieforschungsaktivitäten in Deutschland deutlich zu steigern, die Zahl der Batterieforscher zu erhöhen und eine Intensivierung des Transfers der F&E-Ergebnisse in die industrielle Anwendung zu erreichen.

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