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HTOC und hohe Salzfrachten: kein Widerspruch.

HTOC und hohe Salzfrachten: kein Widerspruch

Die auf dem Markt üblichen TOC-Hochtemperaturmethoden (HTOC) verwenden in der Regel Temperaturen von 680°C bis 1000°C, die aufgrund ihres geringen Oxidationspotentials den Einsatz eines Katalysators wie z. B. Kupferoxid oder Platin voraussetzen. Während die wässrige Probe und gelöste Kohlenstoffe so oxidiert werden können, benötigen Salze Temperaturen von mind. 1.100°C. Sie verbleiben im Reaktor, führen zu Verstopfungen oder reagieren mit dem teuren Katalysator und 'deaktivieren' ihn. Beim Einsatz eines Quarzglasreaktors kann dieser sogar völlig unbrauchbar werden, da Quarz mit Salzen eine chemische Verbindung eingeht. Je nach Applikation müssen Betreiber diese oft bereits nach wenigen Betriebstagen ersetzen, so dass hohe Ausfallzeiten und enorme Folgekosten entstehen.

Der neue QuickTOCultra der LAR AG verwendet eine Verbrennungstemperatur von 1.200°C, deren hohes Oxidationspotential den Einsatz von Katalysatoren überflüssig macht. Hierbei wird nicht nur der vollständige Aufschluss der gesamten Probe einschließlich Partikel garantiert: Die Salze schmelzen, werden bei der Explosion aus dem Reaktor geblasen, kristallisieren in einer speziellen Vorrichtung aus und können leicht entfernt werden. Diese optimierte Prozessführung verhindert Reaktorausfälle und Verstopfungen des temperaturbeständigen Keramikreaktors, der inert gegen Salze ist. Selbst bei Salzfrachten von über 20% werden Reaktorstandzeiten von mehr als 2 Jahren bei geringen Ausfallzeiten, Wartungs- und Betreuungs¬aufwänden realisiert. Diese TOC-Hochtemperaturmethode eignet sich optimal für schwierigste Applikationen zur Überwachung industrieller Kläranlagen und Prozesse, bei denen gängige Methoden versagen. Sie eignet sich ebenfalls zur Bestimmung des CSB und TNb sowie deren Kombinationen. Dank dieses nun optimierten Verfahrens stellen HTOC und hohe Salzfrachten keinen Widerspruch mehr dar.

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