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Karl-Fischer-Methode – AQUA 40.00
Wasserbestimmung in Biodiesel
Einleitung
Die Wasserbestimmung in Biodiesel kann nach zwei Verfahren erfolgen. Beim direkten Verfahren werden die Proben direkt in die Messzelle des AQUA 40.00 mit einer Injektionsspritze dosiert. Beim indirekten Verfahren werden sie in der Ölkammer des
AQUA 40.00 bei 50° C ausgeheizt, wobei nur das freigesetzte Wasser in die Messzelle überführt wird, was einen erheblichen Vorteil zum direkten Verfahren darstellt.
Probenvorbereitung und Analyse
Die Proben wurden mit Hilfe der Ölkammer ausgeheizt. Hierfür wird die Probe direkt in die Ausheizkammer dosiert (z. B. Einwegspritze). Die Probenmasse wird durch Differenzwägung bestimmt. Das freigesetzte Wasser wird mit Hilfe des im Kreislauf geführten Extraktionsgases in die Messzelle des AQUA 40.00 überführt und sofort titriert.
Typ Messdauer: 3-5 min
Typ Probenmengen: 2000-3000 mg (max. 10 ml)
Ergebnis
Für die Ermittlung des Wassergehaltes wurde eine Fünffachbestimmung durchgeführt.
Proben: Biodiesel
Wassergehalt: 461,6 ppm
SD : 1,9 ppm
RSD: 0,42%
Ein weiterer Vorteil des indirekten Verfahrens ist, dass nur das Wasser aus der Ölprobe, nicht aber andere störende Bestandteile wie z.B. schwerflüchtige Abbauprodukte und Partikel in die Titrationszelle gelangen können und dort einen vorzeitigen Verbrauch des Elektrolyten, eine Verschmutzung der Elektroden oder eine Verfälschung der Messergebnisse verursachen.
Mehr Informationen unter:
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